Alte Bekannte: Irschenbergs Coach Christian Parlas (r.) war vergangene Saison noch Spieler und Co-Trainer unter Josef Riedl beim SC Wörnsmühl.

Kreisklasse

Niederlage gegen die alten Kollegen: Irschenbergs Coach Parlas verliert gegen Ex-Klub

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Beim ersten Wiedersehen verliert Irschenbergs Trainer Christian Parlas gegen seinen Ex-Klub, den SC Wörnsmühl. Der TSV Weyarn gewinnt dagegen beim TSV Bad Wiessee.

Landkreis – In der Kreisklasse 2 hat sich der TSV Weyarn am Wochenende ins vordere Tabellendrittel geschoben. Das Team gewann das Landkreis-Duell beim TSV Bad Wiessee mit 2:1. Dadurch stecken die Wiesseer weiter im Abstiegskampf. Das Leitzachtal-Derby zwischen dem TSV Irschenberg und dem SC Wörnsmühl entschieden die Gäste klar für sich. Immerhin einen Punkt fuhr die DJK Darching gegen den SV Sachsenkam ein, während der SV Bayrischzell in Gaißach chancenlos war.

TSV Bad Wiessee – TSV Weyarn 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 (3.) Heilmann, 1:1 (50.) Döll, 1:2 (76.) Wacker.

Ein zähes Spiel bekamen die Zuschauer beim Duell zwischen dem TSV Bad Wiessee und dem TSV Weyarn zu sehen. Beide Teams mussten ersatzgeschwächt antreten. Wiessee stand tief, und die Gäste taten sich lange schwer. Durch einen Sonntagsschuss von Robert Heilmann gingen die Platzherren früh in Front und überließen anschließend den Gästen das Spiel. Mehr als eine vergebene Großchance sprang dabei aber nicht raus. Im zweiten Abschnitt glich Florian Döll nach einem langen Ball vom Flügel für Weyarn aus. Den Siegtreffer für den TSV markierte Christian Wacker auf kuriose Art und Weise: Er wurde vom Wiessees Keeper angeschossen, und der Ball trudelte ins Netz. „Es war eine starke und kompakte Teamleistung“, resümiert Weyarns Trainer Hans-Werner Grünwald. „Wiessee hat hinten dichtgemacht, aber wir sind konzentriert geblieben.“ Auf der anderen Seite saß der Frust tief. „Wir haben durch zwei individuelle Fehler verloren. Unser Spiel mit dem Ball war einfach zu schwach“, meint Bad Wiessees Abteilungsleiter Christian Leibold.

TSV Irschenberg – SC Wörnsmühl 0:3 (0:3)

Tore: 0:1 (8.) Kraushofer, 0:2 (18.) Pötzinger, 0:3 (26.) Pötzinger.Gelb-Rot: Palivec (15./ Irschenberg/ Wdh. Foulspiel).

Keine Chance hatte der TSV Irschenberg (in Blau) im Heimspiel gegen den SC Wörnsmühl. Die Gäste legten gleich furios los und führten zur Halbzeit bereits mit 3:0.

Bereits im ersten Durchgang stellte der SC Wörnsmühl beim Leitzachtal-Derby in Irschenberg die Zeichen auf Sieg. Durch das 1:0 von Anian Kraushofer und einen Doppelpack von Michael Pötzinger schossen sich die Gäste in der ersten Halbzeit in Führung. Der TSV dezimierte sich zudem durch eine Ampelkarte von Marek Palivec auch noch selbst. Anschließend hielten die Irschenberger dagegen, weitere Treffer fielen nicht mehr. „Nach der Pause haben wir einige Möglichkeiten liegen gelassen, sonst hätte das Spiel auch höher ausgehen können“, sagt SC-Trainer Sepp Riedl und auch sein Gegenüber, Irschenbergs Trainer Christian Pralas, räumt eine: „Wörnsmühl war wacher, spritziger. Nach der Pause haben wir zwar Moral gezeigt, aber insgesamt hatten wir keine Chance.“

SC Gaißach – SV Bayrischzell 4:1 (4:0)

Tore: 1:0 (8.) Müller, 2:0 (24.) Flossmann, 3:0 (40.) Hartl, 4:0 (45.) Müller, 4:1 (71.) Wiedmann.

Eine schwache erste Halbzeit lieferte der SV Bayrischzell beim SC Gaißach ab. Die Gastgeber waren überlegen und schossen bis zur Pause bereits eine 4:0-Führung heraus. Das 1:0 fiel per Freistoß, beim zweiten Treffer nach einem Abwehrfehler, und nach einem abseitsverdächtigen Tor zum 3:0 fiel das 4:0 nach einem ruhenden Ball. Nach der Pause kamen die Gäste durch Maximilian Wiedmann zumindest noch zum Ehrentreffer. Das Fazit von SV-Trainer Wacco Schmid lautete daher: „Es war ein gebrauchter Tag.“

DJK Darching – SV Sachsenkam 2:2 (0:0)

Tore: 1:0 (67.) Burggraf, 1:1 (78.) Sonner, 1:2 (80.) Flossmann, 2:2 (81.) Burggraf.

Eine ausgeglichene Begegnung bekamen die Zuschauer in der ersten Hälfte in Darching zu sehen. Chancen waren jedoch Mangelware. In der zweiten Hälfte traten beide Seiten engagierter auf. Maximilian Burggraf brachte die Platzherren in Führung, doch Sachsenkam drehte das Spiel durch einen Doppelschlag. Postwendend war Burggraf erneut zur Stelle: der 2:2-Endstand. „Wir haben am Anfang zwei Chancen nicht genutzt, letztlich müssen wir mit dem Remis zufrieden sein“, sagt DJK-Trainer Patrick Lachemeier. „Auch wenn wir mehr Spielanteile hatten.“

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