Oberligist gegen Bundesliga: TEV Miesbach präsentiert sich gut gegen Tölzer Löwen
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Kontingentspieler James Hall (l.) zeigte beim Vorbereitungsspiel gegen die Tölzer Löwen seine Stärken.
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Trainer Markus Wieland und Verteidiger Stefan Mechel besprechen sich auf der Bank.
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Torschütze Tom-Patric Kimmel.
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Gespannt beobachtet das Team von der Bank aus das Geschehen auf dem Eis. 
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Josef Reiter im Zweikampf.
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Für die Miesbacher im Tor stand Timon Ewert.
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Co-Trainer Mathias Hart beobachtet gespannt, wie sich die Jungs im ersten Test präsentieren.
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Das Team kann mit dem Saisonauftakt zufrieden sein.

Oberligist gegen DEL 2

TEV Miesbach präsentiert sich gut gegen Tölzer Löwen

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Der TEV Miesbach verliert im ersten Testspiel gegen die Tölzer Löwen mit 3:7. Trainer Markus Wieland mit der Partie zufrieden. Tragisch: Torschütze Gaschke fällt mit einem Schlüsselbeinbruch aus.

Miesbach– Großes Wiedersehen auf und neben dem Eis: Unter den Zuschauern des Testspiels zwischen dem TEV Miesbach und den Tölzer Löwen wurde gefachsimpelt, die Vorfreude auf die Oberliga-Saison hörte man deutlich heraus. Auf dem Eis trafen sich zum Saisonauftakt alte Bekannte, schließlich standen einige Spieler des TEV schon für den EC Bad Tölz auf dem Eis und umgekehrt. Vor allem für die Gastgeber in Miesbach war die Vorbereitungspartie eine Chance, um zu sehen, wo man steht. Und wie sich der TEV verkaufte, konnte sich durchaus sehen lassen.

Zwar verlor das Team um das Trainiergespann Markus Wieland und Mathias Hart mit 3:7 gegen den DEL2-Aufsteiger. Das war kaum anders zu erwarten gewesen. Phasenweise aber zeigte der TEV, warum er in dieser Saison in der Oberliga spielt. „Wir haben gute Ansätze gesehen“, sagt Wieland. „An der Feinabstimmung hat es noch gefehlt, wir haben jetzt eben die Basics gespielt.“

Als Außenseiter in die Partie gegangen, hielten die Miesbacher im ersten Drittel gut dagegen. Nach einer Woche Training – Bad Tölz trainiert bereits seit fünf Wochen – fehlte es allerdings in manchen Situation an Routine und gegen Ende schlicht an Kondition. „Die erste Trainingswoche mit hohem Pensum ist den Jungs in den Knochen gesteckt“, sagt Wieland. Hohe Laufbereitschaft zeigten die Kontingentspieler James Hall und Christopher Stemke. „Sie waren sehr engagiert.“ Auch wenn sich die beiden erst umstellen müssen – die Eisflächen in den USA sind deutlich kleiner.

Nach dem zweiten Gegentor der Löwen wachte auch das restliche Team auf und brachte die bis dahin fehlende Bissigkeit aufs Spielfeld. Für den TEV im Tor stand Timon Ewert. Wie erwartet, hatte er deutlich mehr zu tun als sein Pendant auf Tölzer Seite. Doch auch der musste insgesamt dreimal hinter sich greifen. Es war im zweiten Dritter, als Florian Gaschke gut in die Mitte zog, mit dem Herz am Schläger auf den Tölzer Schlussmann zulief und mit einem flachen Schuss durch die Beine den Anschluss erzielte. Um so ärgerlicher, dass sich der Schütze zum 1:2 wenig später bei einem Zweikampf verletzte. Mit gebrochenem Schlüsselbein wird Gaschke nun erst einmal ausfallen – Wieland vermutet mindestens zwei Monate. Ob Gaschke operiert wird, zeigt sich in dieser Woche.

Die beiden Kontingentspieler haben das Trainerduo überzeugt. Hall fiel durch seine Schnelligkeit auf, Stemke setzte die Mitspieler immer wieder gut in Szene. „Sie haben ein super Tempo und sind hervorragend im Umgang mit der Scheibe“, sagt Wieland. Just in einer Auftriebsphase des TEV kamen die Löwen unerwartet zum Schuss und erhöhten auf 3:1. Danach wirkte Miesbach müde. „Von so einem Team werden dir deine Schwächen gnadenlos aufgezeigt“, gibt der Trainer zu. Mit „Kämpfen, kämpfen“-Rufen feuerten die rund 500 Fans im Stadion ihr Team an – in Sachen Lautstärke können sich die Miesbacher aber auch hier etwas vom höherklassigen Gegner abschauen. Die Botschaft aber kam an: Nach dem 1:5 im letzten Drittel riss sich der Oberligist noch einmal zusammen. Wie aus dem Nichts traf erst Tom-Patric Kimmel. Noch während der Stadionsprecher den Schützen verlas, schoss Stefano Rizzo den TEV mit 3:5 heran.

Beim Rückspiel am Sonntagabend (Ergebnis bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt) wollte Wieland am System kaum etwas ändern. „Für uns sind diese Begegnungen ein super Test, in dem wir einiges ausprobieren.“ In der kommenden Woche will er die Fehler, die auf Video zu sehen waren, angehen.

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