Das Pech fährt mit: Eine wegbrechende Piste stoppte Cheyenne Loch in der Quali.
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Das Pech fährt mit: Eine wegbrechende Piste stoppte Cheyenne Loch in der Quali.

SNOWBOARD WELTCUP - Gestürzt und am Ende nur auf Platz 31

Piste bricht weg: Cheyenne Loch fährt ihr schlechtestes Saisonergebnis

  • vonSofia Eham
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Neuhaus/Rogla – Ein Happy End in Rogla gibt es für Cheyenne Loch vom SC Schliersee in diesem Winter nicht mehr. Nach der WM-Enttäuschung blieb sie auch im Weltcup-Rennen am Samstag hinter ihren Erwartungen zurück und schaffte es nicht über die Qualifikation hinaus.

Viel vorzuwerfen hat sich die 26-Jährige aber nicht. Vielmehr kam beim dritten Rennen in Slowenien großes Pech dazu: Die Piste brach weg, und Loch stürzte genauso wie ihre Zimmerkollegin Selina Jörg, die ihr direkt nachfolgte.

Die beiden Athletinnen starteten in der Qualifikation auf dem blauen Kurs und unterstrichen hier ihre Formstärke: Jörg fuhr hier die schnellste Zeit, Loch die zweitschnellste. Beim Wechsel auf den roten Kurs wurden die Pistenverhältnisse aber von Läuferin zu Läuferin schlechter. Loch und Jörg gingen, aufgrund ihrer Bestzeiten im ersten Qualifikationslauf als Letzte auf den Kurs und stürzten an der gleichen Stelle. Auch die Drittschnellste der Qualifikation auf dem blauen Kurs, Julia Dujmovits aus Österreich, ließ hier ordentlich Federn und verpasste ebenfalls den Sprung in die Finalläufe.

„Wir wurden über die schlechter werdende Piste nicht informiert, sonst hätten wir uns anders, also besser darauf einstellen können“, erklärt Loch. So gab es vom Trainerteam im Anschluss auch eine Entschuldigung an die beiden Athletinnen, sie nicht gewarnt zu haben. Loch und Jörg wurden 31. und 32. im Endklassement.

„Es ist natürlich ärgerlich, gerade in Hinblick auf die Disziplinen-Wertung“, sagt Loch zu diesem Rennverlauf. Vor diesem letzten Parallel-Riesenslalom der Saison belegte Loch in dieser Wertung den dritten Platz, nun schob sich die Russin Sofia Nadyrshina an ihr und Selina Jörg vorbei. „Aber Rogla ist insgesamt einfach nicht gut gelaufen. Ich habe das jetzt schon abgehakt“, stellt die 26-Jährige fest.

Der Sieg ging an die derzeit beste deutsche Boarderin, Ramona Hofmeister, die sich im Finale knapp gegen Nadyrshina durchsetzte. Hofmeister sicherte sich damit die kleine Kristallkugel und hat beste Chancen auf den erneuten Sieg im Gesamtweltcup. Diese Entscheidung fällt in zwei Wochen im Weltcup-Finale in Berchtesgaden.

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