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Gut unterwegs war Marlene Schmotz in Levi bis zu ihrem Fehler. Die Fischbachauerin schied aus.

„Das ist leider ein bissl blöd gelaufen“

Marlene Schmotz im Weltcup zurück

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Levi/Fischbachau – Eine gesamte Saison hat Marlene Schmotz verpasst, jetzt ist die 22-Jährige aus Fischbachau zurück im Ski-Weltcup. Beim Slalom in Levi schied sie im ersten Durchgang aus.

Endlich wieder Weltcup: Nachdem Marlene Schmotz die gesamte vergangene Saison verpasst hatte, ging die Skirennläuferin vom SC Leitzachtal am Samstag beim Weltcup-Slalom im finnischen Levi erstmals wieder an den Start. „Das ist schon was anderes, als immer nur zu trainieren“, sagt die 22-Jährige. Zu einer Platzierung hat es beim Technik-Saison-Auftakt noch nicht gereicht, Schmotz schied im ersten Durchgang aus. „Ich muss das Positive mitnehmen“, sagt sie.

Eigentlich hätte der vergangene Winter für die Deutsche Slalom-Meisterin bereits die erste volle Weltcup-Saison werden sollen. Doch wie berichtet brach sie sich Ende September 2015 beim Riesenslalom-Training das Sprunggelenk. Nach langer Reha hat sich die Fischbachauerin ins Team des Deutschen Skiverbands zurückgekämpft – durch den Verletzten-Status waren ihre FIS-Punkte eingefroren und sie behielt den Weltcup-Startplatz.

So ging es nun mit einem Jahr Verzögerung am Samstag los. Bei Minus neun Grad und klarer Sicht waren die Bedingungen in Finnland nahezu optimal. „Ob das Schweden oder Finnland ist, ich finde es immer toll, wenn wir hier sind“, sagt Schmotz. Im Rennen war sie mit Startnummer 38 gut unterwegs. Doch kurz nach der zweiten Zwischenzeit blieb sie mit einem Ski an einer Torstange hängen. „Dann hab’ ich’s mit der Koordination nicht mehr zum nächsten Tor geschafft.“ Ausgeschieden. „Das ist leider ein bissl blöd gelaufen“, sagt die 22-Jährige. „Bis dahin war alles okay.“ Also heißt es: „Beim nächsten Mal auf ein Neues.“

Eine Klasse für sich war in Levi wieder einmal die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin: Die dreifache Slalom-Weltcup-Gesamtsiegerin gewann mit einer Zeit von 1:52,71 Minuten. Shiffrin hatte am Ende 0,67 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierte Wendy Holdener aus der Schweiz. Beste Deutsche war Lena Dürr auf Platz zwölf (2,48 Minuten).

Eigentlich wollte das Deutsche Team noch drei Tage in Finnland trainieren, doch es ging direkt wieder zurück. „Wir trainieren jetzt Mittwoch und Donnerstag“, sagt Schmotz. Wo ist noch offen. Genauso wie auch der Austragungsort des nächsten Weltcup-Slaloms. In Killington (USA) liegt zu wenig Schnee, die Rennen dort sind abgesagt. Derzeit sucht der US-Verband nach einer Alternative für das Wochenende 26./27. November, „Zur Zeit sind wir sehr spontan“, sagt die Fischbachauerin und lacht. Denn wo auch immer gefahren wird, Marlene Schmotz ist dabei.

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