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Sabrina Zeug berichtet im Wadlbeißer von deutschem Rekord und Auftritt im Olympiastadion

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Von: Sebastian Schuch

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Heimvorteil: Beim traditionellen Werferfünfkampf in Hausham ist Sabrina Zeug stets Favoritin. Heuer musste sie sich knapp geschlagen geben. Im vergangenen Jahr hatte sie noch einen bayerischen Rekord mit dem Schleuderball aufgestellt.
Heimvorteil: Beim traditionellen Werferfünfkampf in Hausham ist Sabrina Zeug stets Favoritin. Heuer musste sie sich knapp geschlagen geben. Im vergangenen Jahr hatte sie noch einen bayerischen Rekord mit dem Schleuderball aufgestellt. © Privat

Sabrina Zeug ist eine der besten Werferinnen Bayerns. Im Lokalsport-Podcasts Wadlbeißer berichtet sie von ihren Erfolgen und der harten Arbeit dahinter.

Hausham – Am Wochenende gewann Sabrina Zeug nicht nur den Bayerischen Werferfünfkampf der Seniorinnen, sie stellte mit 3813 Punkten auch einen neuen deutschen Rekord auf (Bericht folgt). In der neuen Folge unsers Lokalsport-Podcasts Wadlbeißer blickt die 30-jährige Ausnahmewerferin aus Hausham auf diesen und ihre vielen weiteren Erfolge zurück.

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Sabrina Zeug über...

...den deutschen Rekord: „Wir haben seit einem Jahr darauf hin trainiert. Nachdem ich in allen Wurfdisziplinen im Mittelschnitt bin, haben wir gesagt, es ist eine Chance, den deutschen Rekord zu schaffen.“

...wo sie Verbesserungspotenzial sieht: „Es war für den ersten Werferfünfkampf ganz okay. Wir haben aber Ausbaufähigkeiten im Diskus, im Hammer und in der Kugel – und im Speer.“

...ihren aktuellen Leistungsstand: „Die Werfer sind eher älter. Mit 30 hat man da seine Höchstform mit den Kraftwerten.“

...ihre Anfänge in der Leichtathletik: „Ich habe mit sechs, sieben Jahren mit der Leichtathletik begonnen und bin dabei geblieben. Zwischendurch habe ich auch andere Disziplinen gemacht, war Rennrodlerin und bin Radlrennen gefahren. Mit 14 Jahren habe ich dann voll zur Leichtathletik zurückgefunden. Da ist auch Hans Zenzinger mit ins Training eingestiegen. Das hat sich so entwickelt, dass er irgendwann mein alleiniger Trainer geworden ist.“

Wadlbeißer: Alle Folgen des Lokalsport-Podcasts in der Übersicht.

...ihre Serie, dass sie seit 2011 bei bayerischen Meisterschaften immer auf dem Stockerl stand: „Die Konkurrenz war schon zwischendurch stark, aber es hat immer wieder eine aufgehört oder ist ins Ausland gegangen. Dadurch hat es sich so entwickelt, dass ich doch wieder die Möglichkeit hatte, auf dem Treppchen zu stehen.“

...ihr Trainingspensum und die Entwicklung während Corona: „Normalerweise trainieren wir sechsmal die Woche. Während Corona war am Anfang gar nichts möglich. Dann haben wir mit zweimal Werfen wieder angefangen. Als wir wieder auf den Sportplatz durften, haben wir geschaut, dass es wieder regelmäßig wird, so dreimal die Woche plus Krafttraining. Seit dem Kaderstatus im Rasenkraftsport im vergangenen Jahr war zum Glück wieder ganz normales Training möglich. Da ist uns auch der Landkreis entgegengekommen.“

...ihre Trainingspartnerin Christian Stumböck aus Wall: „Die letzten Jahre haben wir uns schon sehr duelliert. Mich hat’s dann immer geärgert, wenn ich hinter ihr war, weil die Trainingsleistungen meistens eher andersrum waren. Aber das war auch ein Ansporn, wenn man jemanden im Training hat, der mithalten kann.“

...eine Spezialisierung auf eine Disziplin und Profi-Ambitionen: „Das war nie wirklich ein Thema, weil ich eigentlich zu klein bin für eine richtige Werferin. Das eintönige Training ist nicht meins, ich liebe die Abwechslung. Wenn mal eine Disziplin nicht funktioniert, dann kann man was anderes machen. Und man kann es ein bisschen ausbügeln, wenn es im Wettkampf nicht klappt.“

...ihren Auftritt im Münchner Olympiastadion: „Vor zig Jahren wurde mal ein Bayerncup im Olympiastadion ausgerichtet. Da hatten wir bei schlechtem Wetter einen Wettkampf, das war eigentlich ganz schön.

...ihre Ziele für das kommende Jahr: „Den deutschen Rekord wieder angreifen.“

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