Vollauf zufrieden war Klaus Zellinger, Langlauf-Sportwart beim SC Schliersee, mit der Resonanz bei der nordischen Klubmeisterschaft.
+
Vollauf zufrieden war Klaus Zellinger, Langlauf-Sportwart beim SC Schliersee, mit der Resonanz bei der nordischen Klubmeisterschaft.

63 Teilnehmer bei nordischer Klubmeisterschaft des SC Schliersee – 21 Gäste mit dabei

Schlierseer Meisterschaft: Ein Tag Corona-Urlaub

  • vonHeidi Siefert
    schließen

Die nordische Klubmeisterschaft des SC Schliersee war ein voller Erfolg - und ein Tag Corona-Pause für alle Teilnehmer.

Schliersee – „Das war ein Tag Corona-Urlaub.“ Aus der Not geboren hatte der SC Schliersee erstmals zur virtuellen Klubmeisterschaft eingeladen, und die war aus Sicht von Langlauf-Sportwart Klaus Zellinger ein voller Erfolg. Nicht nur was die Resonanz betrifft, die mit 63 Teilnehmern – davon 21 Gäste – mehr als erfreulich war. Bei strahlendem Sonnenschein und optimalen Verhältnissen auf der von Isidor Scharmann perfekt gepflegten Bayrischzeller Loipe gab es mehr als respektable Resultate und die ein oder andere positive Überraschung.

So lief die zwölfjährige Fabia Fischer, die im Sommer erst zu den Schlierseer Langläufern gestoßen ist, in 9:41,0 Minuten über 3,3 Kilometer Bestzeit bei den Frauen. Den Titel bei den Männern sicherten sich zeitgleich Andreas Lenz und Christoph Grill mit jeweils 11:29,0 Minuten über 4,3 Kilometer.

Was Rang und Namen hat im Schlierseer und Neuhauser Langlauf war am Start: Von Klaus Pusl (13:49,0 Minuten), der mit 65 Jahren zwar Ältester aber bei Weitem nicht der Langsamste auf der Strecke war, über ein gleichermaßen enges wie hochkarätiges Starterfeld bei den Frauen bis zum stark vertretenen Nachwuchs mit Nora (5) und Anna (6) Wagner als den jüngsten Teilnehmerinnen auf der 600-Meter-Minirunde.

Nachwuchs bei Klubmeisterschaft stark

Über den ganzen Sonntag verteilt liefen sie die mit farbigen Markierungen leicht erkennbaren Runden. „In der früh ein bissl mehr, dann tagsüber gut verteilt“, wie Zellinger aus den Meldedaten ersehen konnte. Zu den letzten Starterinnen, die sich auf die Runde machten, gehörte Titelverteidigerin Martina Pomper. „Normalerweise gewinnt sie immer, aber im Dämmerlicht auf der schon ruppigeren Strecke war nicht mehr drin.“ Mit 10:35,0 Minuten war sie Zweite der Frauen ab 19 Jahren hinter Gäste-Läuferin Julia Hautum. Auch Annika Oberleitner (U14), Anna Schnitzenbaumer und Marlene Dettmann (beide U15) platzierten sich vor der Seriensiegerin.

Doch bei dieser Meisterschaft, für die die Teilnehmer ihre Zeiten wahlweise über das Online-Tool Strava einspeisten oder klassisch per Hand stoppten und anschließend auf der Internetseite des Skiclubs meldeten, stand ohnehin der Wunsch im Vordergrund, den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich mit Gleichaltrigen zu messen und dabei ihre ureigensten Instinkte ausleben zu können. „Schön, dass dabei auch andere unkompliziert mitmachen konnten und diese Gelegenheit nutzten“, freute sich Zellinger. Er habe nicht schlecht gestaunt, als er etliche starke Neulinge aus den Reihen des SC Schliersee im Männerfeld entdeckt habe.

Die Ergbnisliste

gibt‘s unter wwwskiclub-schliersee.de.

Nun hofft der Langlauf-Sportwart des Skiclubs, den einen oder anderen dieser talentierten Läufer im Training zu sehen, wenn das wieder möglich ist. Ob die nordischen Klubmeisterschaften mit einer Siegerehrung abgerundet werden, hängt von den Möglichkeiten ab, die Corona in den kommenden Wochen zulässt.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare