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Ab ins kühle Nass: Weil unser freier Mitarbeiter sein Schwimmtraining nicht schleifen lassen will, probiert er es in der Altmühl. Es bleibt beim einmaligen Versuch.

In 100 Tagen zum Alpentriathlon 

Schwimmbad zu: Ab in die klirrendkalte Altmühl

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Unser Merkur-Mitarbeiter will „in 100 Tagen zum Alpentriathlon“. In Woche zwei sieht er sich mit einem Problem konfrontiert, dass sich nur mit einem Sprung in die Altmühl lösen ließ.

Hausham/Eichstätt – Ich schnappe nach Luft und schlucke wieder nur Wasser. Am Sonntag war ich im Hallenbad in Bad Wiessee das erste Mal beim Schwimmen. Und auch hier sind, wie schon beim Laufen und Radfahren, die Anfänge echt schwer. In den beiden anderen Disziplinen merke ich schon einen Fortschritt, ich werde fitter und fühle mich auch besser.

Nichtsdestotrotz muss ich mich für jede Trainingseinheit in allen drei Disziplinen echt überwinden. So etwas wie Alltäglichkeit hat sich in mein Training noch nicht eingestellt. Ich habe zwar jeden Tag Beine schwer wie Blei, aber einen richtigen Muskelkater hatte ich erstaunlicherweise erst einmal. Immerhin habe ich jetzt auch angefangen zu schwimmen, denn – und das ist keine Normalität – ich bin seit vergangener Woche stolzer Besitzer einer Schwimmbadehose. Die Ausrüstung steht also.

Türe zu: Das Hallenbad ist in der Sommerpause. Doch Michael Eham muss trainieren.

In meiner Studienstadt Eichstätt, in der ich von Montag bis Freitag wohne, kam dann allerdings der Schock: Das Hallenbad ist seit Montag in der Sommerpause und das Freibad öffnet erst am 10. Mai. Ich kann unter der Woche nicht zum Schwimmen gehen. Also hab ich’s in der Altmühl probiert. Schließlich muss ich beim Alpentriathlon auch im freien Wasser schwimmen. Aber in der Altmühl geht’s dann doch nicht. Der Fluss gleicht einem Tümpel.

Damit wird’s jetzt knifflig. Das Fahrrad steht nämlich auch zu Hause in Hausham. Der Trainingsplan in den kommenden zwei Wochen gestaltet sich somit recht eintönig: fünf Tage nur laufen. Na toll! Ausgerechnet laufen. Ausgerechnet die Disziplin, die mir am wenigsten Spaß macht. Ich kann verstehen, dass Leute joggen, um fit zu werden – mach ich ja auch. Aber mal im Ernst: Wer hat schon Spaß beim Laufen?

Aber zurück zu meiner ersten Schwimmstunde. Meine Schwester coacht meine Technik beim Kraulen. Ich müsse meine Beine noch etwas höher im Wasser halten und mit den Armen weiter nach vorne greifen, rät sie mir. Aber ob ich das die kompletten eineinhalb Kilometer im Schliersee durchhalten kann, ist fraglich. Darum versuche ich abwechselnd eine Bahn Kraulen und dann eine Bahn Brustschwimmen. „Das kann ich im Wettkampf zur Not auch so machen“, denk ich mir. Das klappt dann einigermaßen gut, und ich komme auch im Schwimmen voran. Doch die nächste Herausforderung steht bevor. An diesem Wochenende möchte ich erstmals die gesamte Radstrecke fahren. 40 Kilometer weit, am Ende den Spitzing rauf. Ich glaub’ daran, dass ich das schaffen kann – genauso wie ich mittlerweile ganz optimistisch bin, dass ich den Alpentriathlon packe.

Hier lesen Sie den ersten Teil über den Selbstversuch „In 100 Tagen zum Alpentriathlon“.

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