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Michael Eham wieder im Training

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Motiviert wie nie: Michael Eham trainiert im Miesbacher Warmbad und hat den Spaß am Schwimmen entdeckt. © kn

Merkur-Mitarbeiter Michael Eham ist zurück im Training, und wie: Nach 70 Kilometern auf dem Fahrrad ging es gleich im Warmbad weiter. Zeit zu verlieren hat Eham auch nicht: In 58 Tagen ist der Alpentriathlon Schliersee.

Eichstätt / Hausham – Eineinhalb Wochen habe ich jetzt Pause gemacht und mein Knie etwas geschont. 58 Tagen sind es nun noch bis zum Alpentriathlon Schliersee. Seit dem Wochenende bin ich wieder voll ins Training eingestiegen, und meine Befürchtungen haben sich Gott sei Dank nicht bewahrheitet: Das Knie zwickt zwar noch ein bisschen beim Laufen, allerdings wird es von Tag zu Tag besser. Das habe ich also in den Griff bekommen.

Die zweite Erkenntnis aus den ersten Einheiten ist: Ich fange nicht wieder bei Null an. Momentan fühle ich mich sogar noch fitter als vor der Pause. Am Sonntag war ich mit meinem Papa und einem Freund von ihm Fahrradfahren. Von Hausham über Schaftlach und Sachsenkam nach Dietramszell und über Warngau wieder zurück. 70 Kilometer, 710 Höhenmeter mit einem Schnitt von 25 km/h. Ich bin stolz, dass ich mit den – zwar älteren, aber auf dem Radl deutlich fitteren Herren – zumindest einigermaßen mithalten konnte. Zwischenzeitlich fühlten sich meine Beine zwar an wie Wackelpudding und mein Rennrad wie ein Schaukelpferd, aber ich hab’s geschafft. Danach habe ich mir eine GPS-Sportuhr bestellt, damit ich meine nächsten Fahrradrouten und Lauftouren selber tracken kann.

Am Abend war ich dann mit meiner Schwester im Miesbacher Warmbad. Dort habe ich noch zwei Kilometer geschafft. Das Schwimmen fällt mir mittlerweile leicht. Das überrascht mich doch. Am Montag wieder zurück an meinem Studienort Eichstätt, ziehe ich auch im dortigen Freibad meine Bahnen. Weil ich mich nicht mehr plagen muss wie Reiner Calmund auf den letzten Metern eines Marathons, macht mir das Schwimmen auch wirklich Spaß.

Am schlimmsten ist immer noch das Laufen. Ich glaube, dafür werde ich auch keine Leidenschaft mehr entwickeln. Ich hoffe einfach, dass mich beim Alpentriathlon das Adrenalin ins Ziel trägt. 

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