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Ein richtig guter Lauf gelang Marlene Schmotz beim Salom in Melchsee-Frutt. 

Sieg im Europacup

Bei Schmotz hat‘s geschnackelt

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„Man weiß im Voraus halt nicht, wann es schnackelt“, sagt Marlene Schmotz. Jetzt war es bei der Fischbachauerin so weit: Sie gewinnt einen Europacup-Slalom.

Melchsee-Frutt Die lange Verletzungspause hatte für Skirennläuferin Marlene Schmotz einen entscheidenden Nachteil: Ihre FIS-Punkte haben sich dezimiert, was höhere Startnummern und damit geringere Chancen auf eine gute Platzierung im Weltcup bedeutet. „Das Thema FIS-Punkte ist jetzt abgehakt“, sagt Schmotz erleichtert und schmunzelt. In Melchsee-Frutt in der Zentralschweiz (Kanton Obwalden) gewann die 24-Jährige vom SC Leitzachtal den zweiten Europacup-Slalom ihrer Karriere, im anderen Rennen fuhr sie auf den zweiten Platz. „Man weiß im Voraus halt nicht, wann es schnackelt“, sagt Schmotz.

Genau das ist in Melchsee-Frutt nun passiert. „Ich wusste, dass ich gute Teilabschnitte hatte, ich konnte es aber nicht auf den ganzen Lauf umsetzen“, meint die Fischbachauerin. Bei den beiden Slaloms in der Schweiz und zuvor auch schon bei zwei Europacup-Riesenslaloms, bei denen sie Vierte und Siebte wurde, gelang Schmotz das. „Ich habe die Läufe immer gut erwischt.“

Besonders selbstbewusst für die kommenden Aufgaben macht die Fischbachauerin, dass bei den Slaloms in Melchsee-Frutt auch einige Weltcup-Läuferinnen am Start waren. Beim ersten Rennen musste sie noch Meta Hrovat den Vortritt lassen. Die Slowenin ist bei Weltcup-Slaloms in diesem Winter schon drei Mal in die Punkte gefahren und hat als bestes Ergebnis einen zwölften Platz im finnischen Levi stehen.

Im zweiten Rennen steigerte sich Schmotz noch einmal, sie gewann mit 53 Hundertstelsekunden Vorsprung auf die Italienerin Lara Della Mea. „Wow, was für eine Woche“, lautete ihr Kommentar auf Facebook nach den vier Top-Ergebnissen in Slalom und Riesenslalom.

Bis Anfang dieser Woche trainierte Schmotz am heimischen Sudelfeld, wo zuletzt FIS-Slaloms ausgetragen wurden. „Die Piste war gut präpariert“, sagt sie. Dann ging es weiter nach Österreich. In St. Lambrecht in der Steiermark bereitet sich die Fischbachauerin nun auf den nächsten Weltcup vor. Im slowenischen Maribor stehen am Freitag ein Riesenslalom und am Samstag ein Slalom an. Vielleicht klappt es dann auch mit Weltcup-Punkten.

cf

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