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Kein Schwung am Limit: Victoria Rebensburg nach überwundener Erkältung an den Start.

„Ich war nicht so beinand wie sonst“

Kaum ein Schwung am Limit

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Nach überstandener Erkältung wird Viktoria Rebensburg beim Riesenslalom am Kronplatz Fünfte. Marlene Schmotz verpasst nur ganz knapp den zweiten Durchgang.

Kronplatz – Viktoria Rebensburg sucht nicht gerne nach Ausreden, wenn es mal nicht wie geplant läuft. „Ich war nicht so beinand wie sonst. Die Reaktionsfähigkeit und der letzte Punch haben gefehlt“, sagte die 29-jährige Kreutherin am Dienstag nach ihrem fünften Platz im Weltcup-Riesenslalom am Kronplatz (Südtirol). Länger wollte sie nicht darauf herumreiten, dass sie wegen einer Erkältung eine gute Woche lang nicht trainieren konnte. „Ich bin technisch gut gefahren und bin schnell. Aber hin und wieder mache ich eben auch Fehler“, sagt Rebensburg.

Nach dem ersten Durchgang, in dem Mannschaftskollegin Marlene Schmotz (SC Leitzachtal) nur die Winzigkeit von vier Hundertsteln auf die Top 30 fehlten, war Rebensburg noch Siebte. Im zweiten Lauf verbesserte sich die Kreutherin auf den fünften Platz. Nicht zu schlagen war am Kronplatz die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Am Ende gewann sie mit einem satten Vorsprung von 1,21 Sekunden auf das Feld.

„Das war eine starke Vorstellung, vor allem der untere Teil im ersten Lauf war allererste Sahne. Das kann man kaum besser fahren“, lobt Rebensburg. Sie glaubt aber nicht, dass Shiffrin drei Wochen vor dem Start der Weltmeisterschaften in Are (Schweden) im Riesenslalom dem Rest enteilt ist. „Ich hoffe, dieses Ergebnis spiegelt nicht die Realität wider“, meint die Kreutherin. „Wenn ich mein Rennen anschaue, dann war im ersten Lauf kein einziger Schwung am Limit, im zweiten waren es vielleicht ein paar. Ich habe mich eher runtergekämpft.“

Rebensburg ist aber auch klar, dass jetzt Arbeit auf sie wartet. „Natürlich ist es unsere Aufgabe, den Abstand auf Shiffrin zu verringern“, meint sie. „Für mich ist es jetzt erst einmal wichtig, komplett fit zu werden. In Cortina d’Ampezzo wartet ja ein intensives Programm.“ Schon morgen geht es dort mit dem ersten Training für die beiden Abfahrten am Freitag und Samstag weiter. Am Sonntag wird noch ein Super-G ausgetragen.

Marlene Schmotz ist dann schon wieder bei FIS- und Europacup-Rennen unterwegs. „Ich muss einfach meine FIS-Punkte abbauen, um bessere Startnummern zu bekommen“, sagt die 24-jährige Fischbachauerin, die vor dieser Saison lange verletzt ausgefallen war. Am Kronplatz hätte es mit Startnummer 56 beinahe für die Qualifikation für den zweiten Lauf gereicht. Schmotz fehlten als 32. nur vier Hundertstelsekunden. „Die Bedingungen waren gut. Umso ärgerlicher ist es, dass es knapp nicht gereicht hat“, sagt sie. „Aber es geht in die richtige Richtung. Der Grundspeed passt, es war vielleicht einfach auch Pech dabei.“

Nur auf das fehlende Glück wollte sie es aber nicht schieben. Schmotz war selbstkritisch: „Unten war ich zu verhalten, da hätte man schon frech runterlassen können. Mir hat die Geschwindigkeit ins Ziel gefehlt.“

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