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Gut unterwegs war Skicrosser Florian Wilmsmann in den letzten Rennen vor der Weihnachtspause. 

Doppel-Weltcup in Idre Fjall

Wilmsmann und Pietzko wollen angreifen

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Auf einem umgebauten Kurs starten am Freitag Florian Wilmsmann und Franz Pietzko in Schweden. Wilmsmann will seine guten Leistungen von vor der Pause bestätigen, Pietzko endlich die Quali überstehen.

Idre Fjall – „Endlich geht’s wieder los.“ Florian Wilmsmann (TSV Hartpenning) ist schon ganz heiß darauf, dass nach der langen Weihnachtspause wieder Weltcup-Rennen auf dem Programm stehen. Und der Skicrosser aus Holzkirchen kann sich gleich doppelt freuen: Am Wochenende werden im schwedischen Idre Fjall zwei Weltcups ausgefahren.

Im Vorjahr war Wilmsmann dort mit seinen Resultaten nicht zufrieden. Er verpasste einmal die Qualifikationshürde der Top-32-Athleten und schied im zweiten Rennen bereits im Achtelfinale aus. „Das soll heuer auf jeden Fall besser werden“, sagt der 22-Jährige.

Der Holzkirchner lag nach Weihnachten nicht auf der faulen Haut, sondern hat die Weltcup-Pause für zwei Lehrgänge genutzt. Zuerst stand nach Neujahr Konditionstraining in Bad Endorf an, anschließend ging es auf die Reiteralm (Steiermark). Dort war wegen der heftigen Schneefälle das Training jedoch etwas eingeschränkt. „Aber das war für alle Nationen gleich“, berichtet Deutschlands Headcoach Peter Stemmer aus Waakirchen. „Wir haben uns mit den Schweizern und Österreichern zusammengetan, gemeinsam geschaufelt und trainiert.“

Da die deutschen Crosser in den Vorjahren mit dem Kurs in Idre Fjall nicht so gut zu Recht kamen, hofft der Trainer heuer auf eine Wende. „Wenn der neue Kurs technisch etwas anspruchsvoller wird, sollten wir auch besser abschneiden.“ Tatsächlich wurde die Strecke im oberen Teil etwas geändert. „Auch wurden die übergroßen Sprünge etwas abgeflacht“, sagt Wilmsmann nach dem ersten Trainingslauf. Er hatte dabei auch mit „schwierigen Bedingungen“ zu kämpfen – Temperaturen um minus 14 Grad, Schneefall und heftiger Wind herrschen derzeit in Mittelschweden. „Aber die Vorhersage verspricht für die kommenden Tage besseres Wetter.“ Zuerst einmal gilt es, am heutigen Freitag die Qualifikation zu überstehen, um am Samstag und am Sonntag bei den Heats der Top-32-Athleten dabei zu sein.

Letzteres gilt vor allem für Franz Pietzko (SC Rottach-Egern), der daran in der aktuellen Saison bei jedem Weltcup-Rennen gescheitert war. „Irgendwann muss doch auch bei mir der Knoten aufgehen“, hofft Pietzko.

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