Skicrosser Florian Wilmsmann Foto: Daniel Goetzhaber/Imago
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Skicrosser Florian Wilmsmann ist unzufrieden mit seinen Ergebnissen in Idre Fjäll.

SKICROSS - Nur Platz 20 und 21

Jetzt muss die Video-Analyse Florian Wilmsmann helfen

  • vonMichael Eham
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Holzkirchen/Idre Fjäll – „Same procedure as every year.“ So fasste Skicrosser Florian Wilmsmann vom TSV Hartpenning mit dem bekannten Zitat des Silvester-Klassikers „Dinner for one“ enttäuscht seine Resultate bei den Weltcups am Wochenende im schwedischen Idre Fjäll zusammen. Beide Male schied er in der ersten Runde aus und wurde auf den Plätzen 20 und 21 gewertet.

Sein Ärger über die verpatzten Rennen war besonders groß, „weil ich mich heuer im Gegensatz zum vergangenen Jahr hier weit besser gefühlt habe“. Auch der Auftakt mit dem Erreichen des „kleinen Finales“ am Mittwoch war vielversprechend. Sogar mit dem Qualifikationslauf am Samstagmorgen konnte er mit Platz neun noch ganz zufrieden sein.

Auch der Start seines Achtelfinales, in dem er sich mit dem Schweizer Jonas Lenherr, dem Franzosen Jonathan Midol und dem Russen Igor Omelin auseinandersetzen musste, klappte noch ausgezeichnet. So kam der Holzkirchner auch als Führender des Quartetts auf die berüchtigte rund 800 Meter lange Zielgerade. „Das war dann ein extremes Windschattenrennen, bei dem ich nicht mal einen großen Fehler gemacht habe.“ Doch auf den letzten Metern nutzten der Schweizer und der Franzose ihren Fahrtüberschuss und schoben sich an den Führenden vorbei. „Am Schluss hat etwa eine Armlänge gefehlt. Das fuchst mich ganz schön“, ärgert sich Wilmsmann, der als Dritter des Heats ausschied.

Noch schlechter lief es für ihn am gestrigen Sonntag. Schon in der Quali am Morgen kam er nicht über Rang 19 hinaus – 1,09 Sekunden hinter dem siegreichen Franzosen Bastien Midol. Im Achtelfinale hatte er dann den Schweden David Mobaerg, den Briten Oliver Davies und den Japaner Satoshi Furuno als Gegner. Doch schon der Start verlief nicht optimal, so dass er nur als Dritter auf die Zielgerade kam. „Ich lag gut im Windschatten, konnte aber diesmal den Spieß nicht umdrehen. Ich kam einfach an Mobaerg und Davies nicht vorbei“, stellt der 24-Jährige fest.

Eine exakte Video-Analyse seiner Rennen hat nun für Wilmsmann oberste Priorität: „Da muss man bei jedem einzelnen Sprung exakt schauen, was ich noch anders oder vielmehr besser machen kann, denn am 12. Februar sind wir ja schon wieder hier in Idre, wenn die diesjährige Cross-WM auf dem Programm steht.“

Zuvor wartet noch ein Doppel-Weltcup auf die internationale Cross-Elite. Am kommenden Wochenende findet der deutsche Heim-Weltcup auf dem Feldberg im Schwarzwald statt. Und dort hat der Oberbayer bislang immer gut abgeschnitten.

esc

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