Die Kurvenlage passte bei Cheyenne Loch im Viertelfinale des Parallel-Slaloms nicht.
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Die Kurvenlage passte bei Cheyenne Loch im Viertelfinale des Parallel-Slaloms nicht.

Cheyenne Loch scheidet auch im Parallel-Slalom im Viertelfinale aus

Cheyenne Loch Fünfte im WM-Parallel-Slalom

  • vonSofia Eham
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Es sollte einfach nicht sein mit einer WM-Medaille für Raceboarderin Cheyenne Loch vom SC Schliersee. Auch im Parallel-Slalom schied sie bereits im Viertelfinale aus.

Schliersee/Rogla – Auch im zweiten und letzten Rennen der alpinen Snowboard-Weltmeisterschaften von Rogla schaffte es Raceboarderin Cheyenne Loch vom SC Schliersee am gestrigen Dienstag nicht, um eine Medaille mitzufahren. Wie schon am Vortag im Parallel-Riesenslalom war für sie auch im Parallel-Slalom, bei dem die Tore enger gesteckt sind, im Viertelfinale Endstation.

Erneut war sie nach der Qualifikation am Vormittag ganz vorne mit dabei – nur die Russin Sofia Nadyrshina und Lochs Teamkollegin Ramona Hofmeister waren schneller. Nachdem sie am Montag nach Platz zwei in der Qualifikation im Viertelfinale ausgeschieden war, wollte sie die gute Form diesmal mit in den Wettkampf nehmen.

Im Achtelfinale setzte sich die Schlierseerin noch mit 16 Hundertsteln gegen Patrizia Kummer aus der Schweiz durch. Im Viertelfinale patzte die 26-Jährige allerdings zu Beginn und konnte ihren Rückstand auf die Kanadierin Megan Farrell nicht mehr aufholen. Dank ihrer guten Qualifikationszeit belegte sie schlussendlich den fünften Rang.

Loch mit guter WM-Bilanz

Ihre Teamkolleginnen Selina Jörg und Ramona Hofmeister blieben dagegen nervenstark. Jörg, die Weltmeisterin vom Vortag, musste sich erst im Halbfinale gegen Nadyrshina geschlagen geben, gewann aber das Kleine Finale gegen Farrell und damit Bronze. Für Jörg ist es die dritte WM-Medaille, was sie zur erfolgreichsten deutschen Snowboarderin bei Weltmeisterschaften macht. Auch Hofmeister blieb im großen Finale gegen die erst 17-jährige Russin chancenlos und freute sich am Ende über Silber.

Die deutschen Raceboarderinnen sind also mit drei Medaillen absolut im Soll. Auch das Gesamtergebnis vom Dienstag mit allen vier deutschen Starterinnen unter den Top-Ten lässt sich sehen.

Für Cheyenne Loch stehen ein sechster und ein fünfter Platz in der WM-Bilanz – insgesamt also durchaus gute Resultate. Wenngleich die Schlierseerin vor allem in den Qualifikationsläufen gezeigt hat, dass mehr für sie drin gewesen wäre. Auf ihr erstes WM-Edelmetall muss sie aber leider noch zwei weitere Jahre warten.

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