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Die Routine fehlt: Cheyenne Loch hadert mit ihren Ergebnissen im Slalom.

„Ich habe einiges her geschenkt“

Loch zwei Mal im Achtelfinale

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Bei den beiden Weltcups in Bad Gastein fährt Cheyenne Loch solide Ergebnisse ein. Zufrieden ist die Raceboarderin damit aber nicht.

Bad Gastein – Beim Parallel-Slalom in Bad Gastein durften sich am Dienstagabend vor allem die österreichischen Snowboarderinnen über ein erfolgreiches Mannschaftsresultat freuen: Claudia Riegler gewann den Heimweltcup und geht mit ihren 45 Jahren als älteste Gewinnerin in die Geschichte des alpinen Snowboard-Weltcups ein. Ihre Teamkollegin Sabine Schöffmann fuhr auf den dritten Rang. Zwischen den beiden Lokalmatadorinnen platzierte sich die Polin Aleksandra Krol.

Doch auch die deutschen Fahrerinnen erreichten ein gutes Mannschaftsergebnis: Vier der fünf Starterinnen schafften den Einzug in die Finalläufe und platzierten sich unter den besten Elf. Unter ihnen auch Cheyenne Loch vom SC Schliersee, die mit ihrem zehnten Platz allerdings nicht zufrieden ist. „Ich habe einiges her geschenkt“, sagt sie.

Denn nach der Qualifikation sprach alles dafür, dass eine bessere Platzierung für sie möglich wäre. Da schaffte die 24-Jährige die fünftbeste Zeit. Doch im Achtelfinale gegen Patrizia Kummer (Schweiz) war für Loch Endstation. Zwei grobe Fehler auf der ruppigen Piste brachten ihr einen Rückstand von über eine Sekunde ein und verhinderten so den Einzug ins Viertelfinale.

Nichtsdestotrotz durfte die Neuhauserin am gestrigen Mittwoch auch beim Teamwettbewerb antreten. Und da gab es für sie fast schon ein Déjà-vu-Erlebnis: Gemeinsam mit Elias Huber (SC Schellenberg) erreichte Loch erneut nur das Achtelfinale. Wiederum musste sie sich da aber Kummer und ihrem Partner Dario Caviezel geschlagen geben. „Heute bin ich einfach richtig schlecht gefahren“, sagt Loch und ist selbst etwas ratlos. „Ich hatte Probleme mit dem Lauf sowie dem Schnee und habe gleich gemerkt, dass es richtig zach wird.“ Sie und Partner Huber landeten am Ende auf Platz 13, während sich das zweite Duo aus Deutschland, bestehend aus Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister, immerhin auf den vierten Platz kämpfte.

Platz zehn im Einzel und Platz 13 im Teamwettbewerb sind eigentlich keine schlechten Ergebnisse. Doch Loch bekam zu spüren, dass ihr im Slalom noch die Routine fehlt. „Es läuft noch nicht so gut, da kann ich nicht ganz zufrieden sein.“

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