Zu stark waren die Kontrahenten für Leon Beckhaus im Achtelfinal-Heat auf der Reiteralm.
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Zu stark waren die Kontrahenten für Leon Beckhaus im Achtelfinal-Heat auf der Reiteralm.

Snowboardcross: Leon Beckhaus scheidet auf der Reiteralm im Achtelfinale aus

Beckhaus chancenlos gegen die Besten der Welt

  • vonEwald Scheitterer
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Nach einer guten Qualifikation war für den Miesbacher Snowboardcrosser Leon Beckhaus auf der Reiteralm doch schon im Achtelfinale Schluss. Die Konkurrenz hatte es aber auch in sich.

Miesbach/Schladming – Bereits an der Qualifikationshürde ist der Boardercrosser Leon Beckhaus (SC Miesbach) jüngst bei der Weltmeisterschaft im schwedischen Idre Fjäll gescheitert (wir berichteten). Da lief es beim Weltcup auf der österreichischen Reiteralm nahe Schladming schon wesentlich besser. Die Quali am Dienstag nahm er locker und gestern startete er in der Steiermark in den Finalheats. Letztlich wurde er dabei auf Rang 19 gewertet.

Ein wenig Pech hatte der 22-Jährige gestern schon bei der Zusammensetzung seines Achtelfinal-Heats. So musste er gegen den Kanadier Eliot Grondin und gegen den Spanier Lucas Eguibar antreten. Also gegen den Dritten der jüngsten WM in Schweden und gegen den amtierenden Weltmeister im Boardercross. Als vierter Mann war der Japaner Shinya Momono vorgesehen, der allerdings nicht antrat. „Die beiden waren einfach schneller als ich und haben dann auch gezeigt, dass sie derzeit top drauf sind“, musste Beckhaus zugeben. Die beiden Konkurrenten waren dann auch ins Finale gefahren, wo Grondin Platz vier und Eguibar Rang zwei belegte.

Absolut zufrieden war der Oberlandler, der aus München stammt, mit seinem Qualifikationslauf: „Das war meine beste Weltcup-Quali bislang. Da lief mein Board aber auch mega gut.“ Letztlich wurde er dabei auf Rang 14 gewertet. Insgesamt lediglich 1,36 Sekunden zurück hinter dem Schnellsten, dem Italiener Lorenzo Somariva.

Beckhaus „sehr frustriert“

„Zwar okay, aber nicht ganz optimal“ erwischte Beckhaus dann den Start in seinem Achtelfinal-Heat auf der Reiteralm. Da hatten ihm seine beiden Konkurrenten sogleich ihre Fersen gezeigt. Dennoch versuchte er noch einmal alles: „Da bin ich sogar einmal an den Lucas Eguibar herangekommen, schaffte es aber nicht, an ihm vorbeizuziehen. Zum Schluss hin hatte ich dann keine Chance mehr“, beschreibt Beckhaus den gestrigen Lauf.

„Mit meinem Abschneiden bei der WM war ich ganz klar nicht zufrieden“, blickte der Boardercrosser vom SC Miesbach noch einmal zurück nach Idre. So habe er bei der verpatzten Quali den entscheidenden Fehler bereits im Ausgang der Kurve zwei gemacht: „Insgesamt habe ich in Schweden allerdings zu viele kleine Fehler gemacht.“ Letztlich war er bei der WM lediglich auf Rang 37 gewertet worden. „Hier auf der Reiteralm habe ich mich dann schon gefreut, dass es in Quali und Training deutlich besser lief.“

Da er aber in den Finalheats sein Ziel, einen Platz unter den Top 16, verfehlt hatte, bezeichnete er seinen Auftritt gestern als „sehr frustrierend. Da ist es kein großer Trost, dass ich gegen zwei der Besten ausgeschieden bin.“

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