Trinkpausen waren bei der Hitze am Wochenende besonders wichtig. Das wussten auch Dagmar Voigt (l.) und Alexandra Wiltsch vom TV Dürnbach.
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Trinkpausen waren bei der Hitze am Wochenende besonders wichtig. Das wussten auch Dagmar Voigt (l.) und Alexandra Wiltsch vom TV Dürnbach.

TV Dürnbach feiert sechs Siege und holt ein Unentschieden

Spannung beim TV Dürnbach beinahe garantiert

  • VonHeidi Siefert
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Sechs Siege und ein Unentschieden lautet die Ausbeute der Teams des TV Dürnbach am vergangenen Wochenende. Spannung war dabei beinahe garantiert.

Dürnbach – „Starke Matches in der Hitze“, fasste Pressewartin Isabelle Schaebbicke den zweiten Spieltag der Saison aus Sicht des TV Dürnbach zusammen. 14 der 15 gemeldeten Mannschaften hatten Einsätze und wussten sich trotz hoher Temperaturen und teilweise sengender Sonne gut in Szene zu setzen.

Vom Auftakt der Kleinfelder, die am Freitagnachmittag in der Bezirksliga den TSV Haar empfingen (4:17) bis zum Midcourt-U10-Team, das am Sonntag mit dem 12:0-Erfolg im Lokalderby gegen den TC Rottach-Egern beschloss, freuten sich die Dürnbacher Tenniscracks über fünf siegreiche Matches und ein Unentschieden, das die Mädchen 15 in der Bezirksklasse 1 gegen BCF Wolfratshausen erkämpften. „Bei den Einzeln setzte sich Lena Erlebach im Match-Tiebreak mit einem knappen, hochverdienten 10:8 durch und sorgte somit für eine gute Ausgangslage (2:2) für die Doppel. Die beiden Emmas – Pestner und Reinhard – konnten zum 3:3-Endstand ausgleichen“, freute sich Schaebbicke über die „super Mädels“.

Die gleichaltrigen Knaben 15 spielen heuer nicht nur in ihrer Altersklasse in der Bezirksliga, sondern in nahezu identischer Formation als Herren II in der Bezirksklasse 3, was den ambitionierten Nachwuchsspielern nicht nur viel Spielpraxis ermöglicht, sondern ihnen durch das neue LK-System auch die Chance eröffnet, ihr persönliches Leistungsklasse-Punktekonto schnell zu verbessern, nachdem nun auch das Alter des Gegners in die Wertung einfließt. Ein – in unterer Spielklasse durchaus wahrscheinlicher – Sieg gegen einen Erwachsenen zählt dabei mehr, als gegen einen Gleichaltrigen.

Herren 40 machen es besonders spannend

Am Samstag leiteten die Burschen ihr doppelt erfolgreiches Wochenende mit einem klaren 5:1 gegen den TSV Forstenried, ihrem ersten Saisonsieg in der Bezirksliga, ein. Dem knappen 5:4-Auftaktsieg vor einer Woche ließen sie bei den Herren ein klares 8:1 daheim gegen Penzberg 4 folgen und stellten sich entsprechend freudestrahlend zum Gruppenfoto. „Ein mega Wochenende für die Jungs“, meint Schaebbicke. Die Knaben 2 mussten sich in der Bezirksklasse 1 nach ihrem 3:3 gegen Schloßberg-Stephanskirchen diesmal in Rosenheim dem TSV 1860 mit 2:4 beugen.

Nichts für schwache Nerven sind die Matches der Damen 40 in der Bezirksklasse 1. Wie in der Vorwoche holten sie auch diesmal ein knappes 5:4. Gegen den TuS Traunreut stand es nach den Einzeln 3:3, doch in den Doppeln dominierten klar die Dürnbacherinnen. Dagmar Vogt/Dubravka Novosel und Ursel Holzinger/Alexandra Wiltsch gewannen ihre Matches, während Andrea Giglberger/Tanja Baumann nur knapp im Match-Tiebreak scheiterten. Beim TSV Unterhaching unterlagen die Damen 40 II 1:8.

Dasselbe Bild von zwei eng umkämpften Spieltagen bei den Herren in der Bezirksklasse 2, die nach Thalkirchen II nun beim TSV Haar II 5:4 gewannen. Besonders spannend machten es dabei Sebastian Seibold und Felix Kneidl, die sowohl in ihren Einzeln, als auch im gemeinsamen Doppel in den Match-Tiebreak mussten. Sie waren die Einzigen, die diesmal bei den Männern punkten konnten. Die Herren 70 unterlagen in der Bezirksklasse 1 beim FC Seeshaupt 1:5. Klare Resultate gab es auch bei den Herren 50 in Höhenkirchen (0:9) und der Vierermannschaft der Herren in der Kreisklasse 2, die beim 0:6 gegen Fischbachau/Neuhaus nichts ausrichten konnten.

Spannend machten es dagegen die Herren 40 in Hofolding. Schaebbicke: „Über lange Strecken sah das Spiel der Dürnbacher vielversprechend aus, doch am Ende hieß es 1:5 nach den Einzeln. Den Ehrenpunkt holte unsere Zwei, Daniel Johannesborg.“ Der uneinholbare Rückstand ließ sie dennoch nicht aufstecken und so holten Thomas Garhammer/Daniel Johannesborg, Hartmut Pavlakovich/Thomas Perrone und Leopold Lichtenberg/Peter Bloed noch alle drei Doppel.

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