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Tischtennis: Hausham und Gmund steigen ab

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Die Tischtennissaison neigt sich stark dem Ende entgegen.
Die Tischtennissaison neigt sich stark dem Ende entgegen. © Archiv

Die Tischtennis-Teams der SG Hausham und der SF Gmund-Dürnbach steigen ab. Damit spielt vorerst keine Mannschaft aus dem Landkreis Miesbach mehr im Verbandsbereich.

Landkreis – Es war absehbar und ist dennoch ernüchternd. Zur kommenden Saison 2022/2023 wird keine Mannschaft aus der Region im Verbandsbereich starten. Die SG Hausham ist als seit vielen Jahren spielstärkster Vertreter des Oberlandes aus der Landesliga in die Bezirksoberliga abgestiegen.

Dies an der jüngsten 1:9-Niederlage gegen den Spitzenreiter und Fix-Aufsteiger TSV Starnberg II festzumachen, ist der falsche Ansatz. Die Knappen hatten über die gesamte Spielzeit hinweg nicht das spielerische Potenzial, den Kampf um die Abstiegsplätze offen zu halten.

Ob es in der kommenden Saison zu einem Lokalderby kommt, ist noch offen. Wobei einzig der TuS Holzkirchen zur Debatte steht, denn der Bezirksligameister TV Miesbach hat bereits abgewunken und verzichtet auf den Aufstieg (wir berichteten).

Die SF Gmund-Dürnbach haben in der Bezirksoberliga zwar noch eine Auswärts-Partie beim TSV Weilheim offen, stehen aber nach einer 2:9-Schlappe gegen den SV Eurasburg-Beuerberg vorzeitig als Tabellenschlusslicht fest. Für einen Lichtblick am Tegernsee sorgte nur der Nachwuchs. Paul Randler gewann an der Seite von Johannes Obermüller eines der drei Eingangsdoppel und Randler zeigte mit einem Einzelsieg gegen Karen Hellwig, die spielstärkste Dame des Oberlandes, wie taktisch klug er gegen Rückhand-Noppen auftritt.

SG Hausham II muss in Relegation

Die dunkle Wolke über dem Haushamer Tischtennis-Lager ist auch am Abschneiden der Reserve auszumachen. Der Tabellennachbar TSV Hohenpeißenberg II kam an der Schlierach zu einem ungefährdeten 9:2-Erfolg und drängte das SG-Sextett damit um einen Tabellenplatz zurück. Somit bleibt der SG Hausham II nur, den Ligaverbleib über die Relegation zu retten. Hier aber wartet mit dem TuS Geretsried, dem Vizemeister der Bezirksklasse A, eine harte Nuss.

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Der Nachwuchs der SF Gmund-Dürnbach hat zum Saison-Ausklang noch einen 8:4-Erfolg gegen den TSV Unterpfaffenhofen-Germering gefeiert. Ob dies in der Abschlusstabelle Platz zwei, drei oder vier bedeutet, entscheidet sich durch das abschneiden der Konkurrenz. Aber in die Verbandsliga, die höchste Spielklasse Bayerns, steigt nur der Meister auf. Und der kommt mit dem TSV Utting vom Ammersee, nicht vom Tegernsee. ko

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