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TV Miesbach verzichtet auf Aufstieg

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Trotz dem Titelgewinn in der Bezirksliga Süd verzichtet der TV Miesbach auf das Aufstiegsrecht. Aber ein Grund zum Feiern war es für (v.l.) Andreas Zandtner, Moritz Heide, Michael Breiherr, Holger Drogan, Felix Thomas und Nicolas Joannidis trotzdem.
Trotz dem Titelgewinn in der Bezirksliga Süd verzichtet der TV Miesbach auf das Aufstiegsrecht. Aber ein Grund zum Feiern war es für (v.l.) Andreas Zandtner, Moritz Heide, Michael Breiherr, Holger Drogan, Felix Thomas und Nicolas Joannidis trotzdem. © Hans-Peter Koller

Die Tischtennis-Spieler des TV Miesbach feiern die Meisterschaft in der Bezirksliga - und verzichten auf den Aufstieg. Aus der Bezirksklasse A steigen die SF Gmund-Dürnbach II auf.

Landkreis – Die Miesbacher Zelluloid-Artisten haben ihr Ziel erreicht und durch einen 9:1-Derbysieg gegen die SG Hausham II als Erster die Ziellinie in der Bezirksliga Süd überquert. Die damit verbundene Trophäe, den Aufstieg in die Bezirksoberliga, aber wollen sie ausschlagen. Für eine Liga höher reicht das Personal nicht. Auswirkungen haben könnte die Entscheidung auf die SF Gmund-Dürnbach oder der TuS Holzkirchen, die in der höchsten Spielklasse des Bezirkes unter dem Abstiegsstrich rangieren, aber von einem nicht angenommenen Aufstiegsrecht am grünen Tisch profitieren können. „Wenn wir ausnahmslos in Bestbesetzung spielen könnten, wäre die höhere Liga eine Option. Aber davon können wir nicht ausgehen“, erklärt der Miesbacher Kapitän Felix Thomas die Situation.

Wobei die Spiele in der Bezirksliga noch nicht abgeschlossen sind. Dem SC Seeham würde in der finalen Begegnung gegen den SC Burgrain sogar ein Unentschieden reichen, um als Kronprinz an der Aufstiegsrelegation teilzunehmen.

Ob die Holzkirchner und die Tegernseer dieses Turnier erreichen, ist fraglich. Beiden Mannschaften droht der Direktabstieg aus der Bezirksoberliga. Aktuell haben der TSV Gröbenzell und der SV Eurasburg-Beuerberg die bessere Ausgangslage, das Relegationsturnier gegen die Vizemeister der Bezirksligen Nord und Süd auszurichten.

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In der Bezirksklasse A, der vormaligen 1. Kreisliga, hat die Gmunder Reserve für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Im direkten Vergleich mit dem ebenfalls verlustpunktfreien TuS Geretsried, kamen die Tegernseer zu einem stark einzuschätzenden 9:4-Erfolg an der Isar. Den Grundstein legten die Gmunder mit dem Gewinn aller drei Eingangsdoppel und einem heiß umkämpften Einzelsieg im Spitzenpaarkreuz durch Karl Sperl, der die ehemalige bosnische Nationalspielerin Majda Vilusic niederrang. Damit beenden SF Gmund-Dürnbach II die Punktspiele verlustpunktfrei und als würdiger Aufsteiger in die Bezirksliga. ko

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