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Vanessa Hinz mit Licht und Schatten im IBU-Cup

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Zu viele Fehlschüsse leistete sich Vanessa Hinz vor allem im Sprint in Idre Fjäll. Das verhinderte eine Top-Platzierung.
Zu viele Fehlschüsse leistete sich Vanessa Hinz vor allem im Sprint in Idre Fjäll. Das verhinderte eine Top-Platzierung. Das Foto zeigt sie bei den Olympischen Winterspielen in Peking. © ewel SAMAD/AFP

Der Start in die neue Biathlon-Saison ist Vanessa Hinz nur teilweise geglückt. Im IBU-Cup konnte sie sich nach schwachem Sprint immerhin in der Verfolgung steigern.

Schliersee – Die Tage sind nicht allzu leicht für Vanessa Hinz. Die 30-Jährige will sich wieder zurück in den Weltcup kämpfen, nachdem sie für die ersten Rennen der Saison nicht nominiert wurde. Nun muss die Biathletin vom SC Schliersee im IBU-Cup, der zweiten Liga, ran. Und nach den ersten beiden Rennen sieht es noch nicht ganz so aus als wäre die Rückkehr in den Weltcup eine leichte Aufgabe.

Hinz ist im Sprint am Dienstag als 26.-schnellste Athletin ins Ziel gekommen. In der Verfolgung am Mittwoch zeigte sie einen deutlich besseren Auftritt und wurde trotz dreier Schießfehler Zwölfte. Drei Fehlschüsse leistete sich die Schlierseerin schon im Sprint, für zwei Schießeinheiten sind das deutlich zu viele. Vor allem für Hinz, deren Stärken eigentlich im Schießen liegen. Gleich im Liegendanschlag blieben zwei Scheiben stehen, eine weitere im Stehen. Mit den drei Strafrunden im Gepäck war an eine Top-Platzierung nicht zu denken. Und ein Blick auf die reine Laufleistung beim Sprint – Hinz legte die 17.-beste Zeit hin – erklärt den 26. Platz.

Deutlich besser sah es da schon in der Verfolgung aus. Hinz leistete sich ebenfalls drei Fehlschüsse, verteilt auf vier Schießeinlagen. In einem Rennen, in dem nur drei Athletinnen ohne einen Fehler blieben, kann die Schlierseerin damit leben. Auf den Ski zeigte sie im Verfolger ebenfalls eine deutliche Leistungssteigerung. Nach der mit Krankheit und Verletzungen enorm schwierigen Vorbereitung beweist Hinz damit, dass sie mit den anderen deutschen Athletinnen, mit denen sie um ihre Rückkehr in den Weltcup konkurriert, auf jeden Fall mithalten kann. Sie war fünftschnellste Athletin im Feld und schnellste Deutsche.

Der IBU-Cup der Frauen gastiert noch für weitere zwei Wettbewerbe im schwedischen Idre Fjäll. Am Samstag steht ein 15-Kilometer-Einzel auf dem Programm, ehe am Sonntag ein weiterer Sprint folgt.

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