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Zweimal ist im Achtelfinale Schluss: Cheyenne Loch hadert mit Fehlern in Bansko

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Von: Sebastian Schuch

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Der weiche Schnee stellte für Cheyenne Loch und ihre Kontrahentinnen beim Weltcup in Bansko eine zusätzliche Herausforderung zum durchaus schwer gesteckten Kurs dar.
Der weiche Schnee stellte für Cheyenne Loch und ihre Kontrahentinnen beim Weltcup in Bansko eine zusätzliche Herausforderung zum durchaus schwer gesteckten Kurs dar. © MIHA MATAVZ/FIS

Cheyenne Loch scheidet beim Weltcup in Bansko zweimal im Achtelfinale aus. Laut eigener Aussage wäre mehr drin gewesen.

Schliersee – Es waren die erwartet schweren Bedingungen, mit denen auch Raceboarderin Cheyenne Loch beim Weltcup in Bansko (Bulgarien) zu kämpfen hatte. „Der Hang war nicht so schön“, meint die 28-Jährige nach den Plätzen 15 und elf bei zwei Parallel-Slaloms. „Es wäre um einiges mehr drin gewesen“, sagt sie aber auch.

Dass sich die Verhältnisse auf den Wettkampf auswirken würden, zeigte sich schon in der Qualifikation am Samstag. „Ich bin in der zweiten Qualifikation gestürzt, normalerweise wäre ich damit nicht ins Finale gekommen“, berichtet Loch. Doch so reichte es noch für Platz 15 und damit das Achtelfinale. Dort ging es gegen die Japanerin Tusbaki Miki, die Zweitschnellste der Qualifikation. Den „für die Verhältnisse schwierig gesetzten Lauf“ hatte aber zunächst Loch besser im Griff. Allerdings fuhr sie auf dem langsameren Lauf und hatte einen kleinen Nachteil. So überholte Miki Loch noch und setzte sich mit 19 Hunderstelsekunden Vorsprung durch. „Ich hätte mehr Gas geben können und habe nicht alle Kurven so erwischt, wie ich es hätte sollen“, resümiert Loch.

In der Quali am Sonntag lief es dann schließlich etwas besser. Als Achte durfte sich Loch im Achtelfinale gegen die Schweizerin Ladina Jenny den Kurs aussuchen. Sie wählte den langsameren. „Die Piste war besser und ich habe mich wohler gefühlt“, erklärt sie. Und dieses Mal war auch nicht der Kurs das Problem, sondern der Start. „Ich bin gegen die Startkappe gefahren und habe da schon richtig viel verloren“, hadert die Schlierseerin. Zwar holte sie noch etwas auf, doch der Rückstand auf Jenny war schon zu groß. Erneut stand das Aus im Achtelfinale. „Ohne solchen blöden Sachen wäre mehr gegangen“, ärgert sich Loch. Wobei sie grundsätzlich ihr Ziel von zwei Finalteilnahmen erreicht hat. „Aber so ganz befriedigend war es nicht.“

Groß Zeit zum Hadern bleibt de 28-Jährigen aber nicht: Noch am Montag flog der deutsche alpine Snowboard-Tross zurück nach München. Am Flughafen tauschten sie die Slalom- gegen die Riesenslalom-Boards und machten sich direkt auf den Weg nach Blue Mountain. In Kanada stehen am Donnerstag und Freitag die beiden letzten Rennen vor den Weltmeisterschaften im Kalender. Auch wenn der Hang in der Provinz Ontario noch Neuland für Loch ist – den bislang einzigen Contest 2020 verpasste sie verletzt – freut sie sich auf den Weltcup. ses

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