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13:4 – ERSC Ottobrunn schießt im Spitzenspiel auch Inzell ab

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Von: Harald Hettich

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Ottobrunn – Der ERSC Ottobrunn strebt mit Macht in die Landesliga. Der Eishockey-Bezirksligist vom Haidgraben nutzte im Spitzenspiel in der Bezirksliga Süd gegen den DEC Inzell Frillensee auf dem mittlerweile gefürchteten Frei-Eis den Winterwind auch zum eigenen Sturmlauf und gewann 13:4.

Rund 200 begeisterte Zuschauer feierten ihr Team. Dabei wartet der Hauptakt und Höhepunkt dieser so außergewöhnlichen Saison noch auf den souveränen Liga-Primus. Ab Mitte Februar wollen die Schützlinge von Trainer Petr Vorisek in den Aufstiegs-Playoffs ihre Landesliga-Tauglichkeit endgültig nachweisen. In Runde eins wartet dann mit dem Tabellenzweiten des EHC Königsbrunner Pinguine eine echte Kraftprobe im „Best of three modus“. Eine weitere Hürde müssten die ERSCOs dann noch überspringen, um den Aufstieg in die Landesliga endgültig perfekt zu machen.

Die drei noch notwendigen Punkte für den Staffelsieg fuhren die Ottobrunner Kufenkünstler am Freitag überzeugend ein. Vom ersten Bully an fuhr die Vorisek-Truppe einen aggressiven Forechecking-Kurs, der durch das 1:0 nach vier Minuten erstmals belohnt wurde. Die herausragende erste Sturmreihe hatte mal wieder zugeschlagen. Die Assist-Komposition von Adam Kofron und Markus Hulm veredelte Tobias Feilmeier zur umjubelten Führung. Der erneut überragende Tschechien-Import Kofron besorgte mit dem ersten seiner sieben Tore des Tages nur zwei Minuten später das 2:0. Das muntere Scheibenschießen fand im Zwei-Minutentakt durch Hulms 3:0 und Kofrons 4:0 seine logische Fortsetzung.

Das Ziel ist der Aufstieg in die Landesliga

Die Freude der Inzeller über Thomas Schecks 1:4 (15.) währte nur kurz. Denn die Ottobrunner Paradereihe hatte durch Kofrons Abschluss nicht nur beim 5:1 (17.) wieder die bessere Antwort. Auch nach dem neuerlichen Inzeller Aufbegehren durch Christian Rieder (18.) sollte der weiter extrem torlüsterne Tscheche auf Seiten der Haidgraben-Cracks bis zum ersten Drittelpausentee vorentscheidend zum 6:2 und 7:2 nachlegen. Der Schrecken für die Gäste sollte auch im Mittelabschnitt nicht nachlassen. Nach 26 Minuten mündete eine sehenswerte Assist-Koproduktion von Lukas Pfaffinger und Adrian Huber in Feilmeiers trockenen Abschluss zum 8:2. Die Gäste konnten kaum Luft holen, da hatte Kofron das Resultat mit einer weiteren Trefferdoublette beim 10:2 zweistellig ausgebaut (28. / 30.). David Stöberl immerhin gelang beim 3:10 (35.) bescheidene Ergebniskosmetik. Doch Thomas Huber auf Zuspiel von Xaver Magg beim 11:3 (36.) sowie der starke Feilmeier beim 12:3 nach exakter Puckzustellung von Hulm (40.) ließen den Klassenunterschied noch deutlicher erscheinen. Vergleichsweise friedlich ließen es die zuvor bestialisch torhungrigen ERSCO-Flitzer im Schlussabschnitt angehen. Hulm traf auf Feichtmeier-Pass zum 13:3 (46.). Dann durfte der Gast wenigstens mit seinem vierten Treffer durch Thomas Plenk kurz vor dem Abpfiff den Schlusspunkt setzen.

„Wir freuen uns sehr über den Staffelsieg und fiebern den Playoffs entgegen“ ,freute sich ERSCO-Teamsprecher Georg Critharellis. Sie dürfen positiv gestimmt sein am Haidgraben. Die beiden ausstehenden Ligaspiele gegen Aich und Berchtesgaden werden die so entschlossen agierenden Vorisek-Schützlinge zum Warmlaufen fürs große Ziel Landesliga sicher gut nutzen können.


ERSC Ottobrunn – DEC Inzell Frillensee 13:4 (7:2 /5:1/ 1:1) Strafminuten: 4 ERSCO / 10 Inzell
Zuschauer: 200

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