Drei Leichen in bayerischem Wohnhaus gefunden - Ermittler glauben, dass sich „Familientragödie abgespielt hat“

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Überragende Vorstellung: Alpenvolleys-Zuspieler Danilo Gelinski. 

Alpenvolleys auf dem Sprung ins Viertelfinale

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Eine optimale Ausgangsposition für den Sprung ins CEV-Cup-Viertelfinale haben sich die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching durch den 3:0 (27:25, 25:20, 25:18)-Sieg bei Barkom-Kazhany Lwiw verschafft.

Unterhaching/Innsbruck – Nach dem klaren Erfolg in der Ukraine reichen dem Kooperationsteam aus Tirol und Oberbayern im Rückspiel am Dienstag, 11. Februar (19 Uhr), in Unterhaching bereits zwei gewonnene Sätze zum Weiterkommen. Bei einem 1:3 oder 0:3 käme es anschließend zu einem so genannten „Golden Set“ bis 15 Punkte, der über den Aufstieg entscheiden würde.

So komfortabel die Situation ist: Auf die leichte Schulter nehmen dürfen die Alpenvolleys das zweite Match nicht. Denn das Team aus Lemberg, wie die im Westen der Ukraine gelegene Stadt auf Deutsch heißt, hatte schon in der Runde zuvor zuhause gegen Thessaloniki klar mit 1:3 verloren, um den Spieß im Rückspiel mit einem 3:0-Sieg und dem gewonnenen Zusatzdurchgang noch umzudrehen. Und die nur aus einheimischen Spielern bestehende Truppe zeigte vor allem zu Beginn der Partie, warum Alpenvolleys-Coach Stefan Chrtiansky die Chancen auf „50 zu 50“ beziffert hatte: Lwiw ging im ersten Satz gleich mal mit 10:5 in Front. Die Gäste zeigten sich anfangs offensichtlich beeindruckt von der Atmosphäre, die 1000 lautstarke Fans erzeugten. Doch sie fingen sich: Douglas da Silva blockte zum 12:12 und setzte mit dem 13:12 gleich noch die erste Führung drauf. Die brachten die Alpenvolleys mit dem dritten Satzball zum 27:25 ins Ziel. Auch der zweite Durchgang verlief zunächst eng. Ab dem 17:17 setzten sich das Chrtiansky-Team jedoch souverän ab, Pedro Frances blockte den ersten Satzball zum 25:20 ins Feld. Den dritten Abschnitt holten sich die Grenzgänger dann in Start-Ziel-Manier. Frances und Danilo Gelinski zogen den Hausherren mit zwei Assen gleich zu Beginn den Zahn. Niklas Kronthaler verwandelte nach 73 Minuten den ersten Matchball zum 25:18. Obwohl Diagonalspieler Paulo Costa da Silva mit bärenstarken 19 Punkten und einer Angriffseffizienz von 73 Prozent außergewöhnliche statistische Werte aufwies, schrieb Chrtiansky nach der Partie dessen brasilianischem Landsmann Gelinski die Rolle als Vater des Sieges zu: „Was Danilo heute gezeigt hat, war seit langem das Beste, was ich von einem Zuspieler gesehen habe.“

Vor dem Rückspiel sind Gelinskis Pässe noch dreimal in der Bundesliga gefragt. Die nächste Aufgabe wartet am Sonntag (18 Uhr) gegen den Tabellensiebten Düren. Es ist der erste Auftritt der Alpenvolleys an ihrem Stamm- und Trainingsort Innsbruck seit acht Wochen. Bei nur drei Zählern Vorsprung auf den Vierten Frankfurt ist die Vorgabe klar: Drei Punkte müssen her, denn, so Hannes Kronthaler: „Den dritten Platz dürfen wir nicht mehr hergeben.“ Doch das momentane Mammutprogramm - drei Tage später geht es nach Eltmann, weitere vier Tage danach kommt Bühl und noch einmal zwei Tage darauf folgt das Rückspiel gegen Lwiw – bereitet dem Manager Kopfzerbrechen: „Acht Spiele in vier Wochen, dazu die Reise in die Ukraine, das ist schon der Wahnsinn.“

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