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Ästhetik, Bruchholz und Kampfgeist für einen guten Zweck

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Herr der Hiebe: Der Garchinger Schulleiter Claus Bernet zertrümmert bei seiner Vorführung einen Ziegelstein. Fotos: Bernet
Herr der Hiebe: Der Garchinger Schulleiter Claus Bernet zertrümmert bei seiner Vorführung einen Ziegelstein. Fotos: Bernet

Garching - Mit insgesamt elf Platzierungen haben die Garchinger Schwarzgurte ausgezeichnet abgeschnitten bei den Deutschen Meisterschaften der Schwarzgurtträger (1. bis 3. Dan) im traditionellen Kwon, Jae-Hwa Taekwon-Do,

Über 200 Teilnehmer aus ganz Deutschland und aus dem benachbarten Ausland kämpften in der neuen Garchinger Dreifachhalle um die Titel in den Disziplinen Hyong (Formenlauf), Keykpa (Bruchtest) und Chayo Taeryon (Freikampf) beziehungsweise Ilbo Taeryon (Einschrittkampf). Außerdem kamen bei der Veranstaltung vor mehr als 500 Zuschauern durch Eintritt und Essensverkauf einen Summe von 3000 Euro zusammen, die Bernet dem Verein „Zeit des Lachens“ spendete, der sich um kranke Kinder in Kliniken kümmert.

Aufs Stockerl kamen die Garchinger Schwarzgurte: Monika Maier, 1. Dan (Deutsche Meisterin im Einschrittkampf), Lena Böbel, 1. Dan (Deutsche Meisterin im Freikampf und Deutsche Vizemeisterin im Formenlauf), Jacopo Bonaccini, 1. Dan (Deutscher Meister im Formenlauf). Eugen Bilcai, 2. Dan (Deutscher Meister im Formenlauf, Drittplatzierter im Einschrittkampf und im Bruchtest), Andrea Bonaccini (Deutscher Vizemeister im Formenlauf) Karin Dittrich, 1. Dan (Drittplatzierte im Bruchtest), Diana Bernet, 2. Dan (Deutsche Vizemeisterin im Freikampf), Manfred Schramm, 1. Dan (Drittplatzierter im Formenlauf).

Großmeister Claus Bernet, 5. Dan, Leiter der ausrichtenden Sportschule in Garching freute sich: „Diese Erfolge sind der verdiente Lohn für jahrelanges, kontinuierliches Training und eine wunderbare Bestätigung für meine Arbeit in Garching.“ Für den Turnierablauf und die Leitung des Turniers waren die ranghöchsten Großmeister in Deutschland, Reinhold Fixle, 7. Dan (Ichenhausen), und Ralf Peter, 7. Dan (Wiesbaden), verantwortlich. Bernet hatte mit seinen Schülern diese Großveranstaltung seit einem Jahr akribisch vorbereitet und war am Ende des Tages hoch zufrieden: „Das Wichtigste ist, dass wir einen Wettkampf ohne Verletzungen erlebt haben. Die ganze Veranstaltung stand unter einem guten Stern.“ Trotz Wettkampf und Rivalität habe eine sehr angenehme, freundschaftliche, familiäre Atmosphäre geherrscht. mm

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