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Alpenvolleys Haching II: Trügerische  Tabellensituation

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Auf den ersten Blick sieht die Situation für die Alpenvolleys Haching II in der 2. Liga ja ganz komfortabel aus: Platz sieben mit neun Siegen aus 15 Spielen, da sollte eigentlich nichts passieren.

Unterhaching - Könnte man meinen. Doch gerade der Vergleich mit den L.E. Volleys, die am Sonntag (16 Uhr) in der Bayernwerk Sportarena gastieren, führt vor Augen, wie trügerisch diese Sichtweise ist. Die Leipziger sind Zehnter im 14er-Feld und diese fünftletzte Position könnte am Ende tatsächlich den Gang in die 3. Liga bedeuten, wenn nämlich Eltmann aus dem Oberhaus absteigen würde. Die weiter hinten liegenden Internat-Teams aus Friedrichshafen (Platz 11) und Frankfurt (Letzter) sind ja vom Abstieg ausgeschlossen.

Und mit einem Sieg am Sonntag könnten sich die Sachsen bis auf vier oder fünf Zähler an die Hachinger herankämpfen, bei denen dann womöglich das große Zittern beginnen würde. Umgekehrt haben die Alpenvolleys II die Chance, mit einem Erfolg ihren Vorsprung auf neun oder zehn Punkte auszubauen und sich tatsächlich ein dickes Polster nach hinten zu verschaffen.

Dass der Aufsteiger aus Leipzig mit zwei 3:2-Siegen, zuhause gegen Schwaig und in Freiburg, äußerst positiv ins Jahr gestartet ist, hat auch Stanislav Pochop aufhorchen lassen: „Die Leipziger sind inzwischen in der zweiten Liga angekommen. Gegen Schwaig haben sie komplett überzeugt, in Freiburg haben sie Kampfgeist und Mentalität gezeigt, als sie nach einem desaströsen vierten Satz im Tie-Break nochmal zurückkamen“, sagte der Hachinger Alpenvolleys-Coach.

Hachings Kapitän Roy Friedrich, selbst in jungen Jahren beim L.E.-Vorgängerverein VC Leipzig aktiv, geht die Partie zuversichtlich an, nicht zuletzt wegen der Kabinendiskussion, die sich nach dem 1:3 vor einer Woche in Schwaig unmittelbar ans Spiel anschloss: „Die Niederlage war ärgerlich, die Punkte hätten uns gutgetan. Aber jetzt geht es gegen Leipzig wieder bei 0:0 los. Ich denke, dass unsere Aussprache Wirkung zeigt.“

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