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Der österreichisch-bayerische Block steht: Die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching wirken immer stabile r.

Volleyball – 1. Bundesliga

Alpenvolleys klettern auf Rang vier

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Nach schwachem Start setzen sich die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching bei den Netzhoppers Solwo Königspark KW am Ende doch souverän mit 3:1 (23:25, 25:13, 25:21, 25:15) durch und stoßen in der Volleyball-Bundesliga auf Platz vier vor.

Unterhaching – Nur im ersten Satz, den sie mit 25:23 für sich entschieden, konnten die Netzhoppers mithalten. „Es war klar, dass es nicht so leicht wird wie beim 3:0 im Hinspiel“, kommentierte Alpenvolleys-Trainer Stefan Chrtiansky den Satzverlust. Doch nach diesem unerwünschten Auftakt fing sich sein Team schnell.

Im zweiten Satz machte es mit dem Gegner gar kurzen Prozess. Der zweite Satzball, ein Aufschlagfehler der Brandenburger, bescherte den nun dominierenden Gästen den überdeutlichen 25:13-Teilerfolg. Auch im dritten Durchgang schien die Spielgemeinschaft aus Tirol und Oberbayern locker durchzumarschieren, bis Björn Andrae kam. Eine kleine Aufschlagserie des 280-fachen Nationalspielers brachte die Netzhoppers wieder von 15:21 auf 18:21 heran.

Dann setzten sich die Volleyball-Grenzgänger aus Innsbruck und Unterhaching aber doch wieder klar auf 19:24 ab. Die ersten zwei Satzbälle führten noch nicht zum Ziel, doch die dritte Chance nutzte Igor Grobelny, mit 18 Punkten erfolgreichster Gäste-Angreifer, per intelligentem Lob zum 21:25. Auch den vierten Satz beherrschten die Alpenvolleys fast durchgehend nach Belieben. Weil das KW-Team zwischenzeitlich wieder drei Punkte am Stück gutmachte, nahm Trainer Stefan Chrtiansky vorsichtshalber schon bei der klaren 15:22-Führung seiner Mannschaft eine Auszeit.

Und danach ging es ganz schnell: Die nächsten drei Punkte gingen an die Gäste, der erste Matchball, ein Angriff der Gäste, der im Aus landete, bescherte schließlich das 15:25.

So stand nach 97 Minuten der angestrebte Pflichtsieg bei den Brandenburgern, die jetzt schon als Neunter der Abschlusstabelle feststehen, damit die Play offs verpassen, aber den Klassenerhalt sicher haben. Die Alpenvolleys, bei denen Diagonalspieler Rudy Verhoeff zum wertvollsten Spieler gewählt wurde, konnten im Nachhinein auch den Verlust des ersten Durchgangs leicht verschmerzen. „Unser Ziel war klar: Wir wollten drei Punkte mitnehmen, um im Rennen um Platz vier und fünf zu bleiben. Das haben wir geschafft“, so Chrtianskys nüchternes Fazit.

Sein Team kletterte durch den Erfolg an Düren vorbei auf den vierten Rang, rechtzeitig vor dem Heimspiel gegen Titelverteidiger Berlin Recycling Volleys.

Der gastiert mit seinem neuen Coach Stelian Moculescu am Samstag (18 Uhr) zum Bundesligahit Vierter gegen Zweiter in der Olympiahalle Innsbruck.

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