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Nach der Auszeit von Trainer Stefan Chrtiansky gaben die Alpenvolleys mächtig Gas. Foto: 

Volleyball - 1. Bundesliga

Bisons nur am Anfang stark

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Zwischendurch hakte es kurz, letztlich gewannen die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching bei den Volleyball Bisons Bühl aber ungefährdet mit 3:1 (25:21, 22:25, 25:20, 25:18).

Unterhaching/Innsbruck – Alpenvolleys-Manager Hannes Kronthaler war froh, wie problemlos sein Team die Auswärtshürde Bühl nahm. „In den letzten zwei Jahren waren wir nicht so gut“, verwies er auf die bisherigen Duelle, die mit einer 0:3-Pleite und einem knappen 3:2-Erfolg geendet hatten. Auch diesmal begannen die Schwarzwald-Bisons vor 800 Fans recht forsch. Beim 7:10-Rückstand im ersten Satz sah sich Alpenvolleys-Coach Stefan Chrtiansky schon zu einer Auszeit gezwungen. Die wirkte: Sein Team ging mit 13:12 in Führung und zog dann weg, bis mit dem zweiten Satzball das 25:21 unter Dach und Dach war. Im zweiten Spielabschnitt erwischte erneut Bühl den besseren Start: „Da haben sie ein paar gute Aufschläge gemacht, wir hatten ein, zwei Fehler. Und dann führen sie eben 6:0“, erklärte Chrtiansky den klaren Rückstand, der eine zu große Hypothek für seine Mannschaft war, auch wenn der Coach versuchte, mit einigen Wechseln entgegenzusteuern: Außenangreifer Jerome Clere kam für Jason Richards, Mittellocker Saso Stakelar für Douglas da Silva, Zuspieler Daniel Koncal für Danilo Gelinski. Doch bis zum 11:18 trat keine Besserung ein. Erst in der Schlussphase des Durchgangs keimte beim 19:22 noch einmal etwas Hoffnung auf, doch die Aufholjagd kam zu spät. Der Satz ging mit 25:22 an Bühl.

Im dritten Satz legte dann das Chrtiansky-Team, bei dem von den eingewechselten Spielern nur Clere weiter auf dem Feld blieb, einen Blitzstart hin, führte bei der ersten technischen Auszeit schon mit 8:1 und ließ danach nichts mehr anbrennen: 25:20. Nun lief es bei der Spielgemeinschaft aus Tirol und Oberbayern: Den vierten Durchgang dominierte sie durchgehend, mit dem zweiten Matchball zum 25:18 war die Partie nach 107 Minuten beendet.

Alpenvolleys-Sportdirektor Mihai Paduretu freute sich über „drei wichtige Punkte“, dank derer die Grenzgänger mit dem Tabellendritten United Volleys Frankfurt gleichgezogen haben. „Die drei Punkte sind das Wichtigste“, fand auch Kronthaler, der zudem die steigende Formkurve betonte: „Wir haben nur den Beginn des zweiten Satzes verschlafen. Drei Sätze waren ganz gut. Ich bin zufrieden.“

Mihai Paduretu
freut sich über drei „wichtige Punkte“

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