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Arlind Fejziajbleibt auf dem Teppich

Fußball-Kreisklasse

Aufsteiger TSV Sauerlach stürmt an die Spitze

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Aufsteiger TSV Sauerlach stürmt mit einem 6:1-Sieg gegen den FC Rottach-Egern an die Tabellenspitze.

Sauerlach Ein paar Dinge für den weihnachtlichen Wunschzettel fielen Arlind Fejziaj dann doch noch ein: „Einige Verletzte weniger wären schön. Wir haben bisher nicht ein Spiel in voller Besetzung spielen können.“ Doch von dem notorisch gut gefüllten Lazarett abgesehen, gibt es beim TSV Sauerlach derzeit in der Tat wenig Grund zur Klage. Mit einem 6:1 (1:0)-Erfolg gegen den FC Rottach-Egern stürmt der Aufsteiger am ersten Spieltag der Rückrunde an die Tabellenspitze der Zugspitz-Kreisklasse 2 – und sorgt nicht nur bei seinem Trainer für verwundertes Augenreiben. „Uns haben gestern wieder vier wichtige Spieler gefehlt, insofern hat es mich absolut positiv überrascht, wie die Mannschaft solche Ausfälle immer wieder kompensiert“, so TSV-Coach Fejziaj.

Auch ohne Gianluca Simari, Jozo Spikic, Swen Schmeer und Sebastian Ametsbichler fand der TSV vor heimischer Kulisse schnell in die Partie und ging durch Spikic-Ersatz Nico Hunger bereits nach fünf Minuten in Front. Trotz des frühen Führungstreffers entspannte sich in der Folge ein ausgeglichenes Spiel, in dem eine schwere Verletzung von Rottachs Adrian Werner den traurigen Höhepunkt markierte. Bei einem Pressschlag brach sich der Angreifer das Schienbein und musste vom Rettungsdienst abgeholt werden. „Wir wünschen Adrian gute Besserung und hoffen, dass er schnell wieder fit wird“, so Fejziaj. Kurz vor dem Pausenpfiff war es nur der starken Reaktion des Sauerlacher Keepers Miges Cara zu verdanken, dass die Hausherren den knappen Vorsprung mit in die Pause nehmen konnten.

Wie schon im ersten Durchgang dauerte es auch nach Wiederanpfiff nur wenige Minuten, bis im Sauerlacher Lager Jubel ausbrach. Bejan Islami zögerte nach einer Balleroberung nicht lange und versenkte den Ball aus 20 Metern zum 2:0 (48.) im Tor der Gäste. Wenig später war es eine Flanke Islamis, die Rottachs Goerkem Yilmazer ins eigene Gehäuse abfälschte (55.). Zwar ließ Ibrahim Gürpinar die Chance auf den vierten Treffer per Strafstoß zunächst liegen, Fabrizio Capocefalo machte es jedoch wenig später besser (73.). Und auch Yilmazer sollte noch Gelegenheit erhalten für den verschossenen Elfmeter zu entschädigen. Nachdem Samet Yilmazer für die Gäste zwischenzeitlich auf 1:4 verkürzt hatte (77.), war Gürpinar in der Schlussphase gleich doppelt zur Stelle (79./83.) und besorgte mit seinem Doppelpack den 6:1-Endstand.

„Auch wenn das Ergebnis vielleicht ein bis zwei Tore zu hoch ausfällt, muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Wir setzen die Sachen aus dem Training sehr diszipliniert um und schaffen es immer wieder durch mannschaftliche Geschlossenheit Ausfälle zu kompensieren“, zeigte sich Fejziaj zufrieden.

Von einer Favoritenrolle will der TSV-Trainer indes trotz der Tabellenführung nichts wissen: „Unser Ziel sind 35 Punkte für den Nicht-Abstieg. Da fehlen uns noch sechs Zähler. Ansonsten interessiert mich die Tabelle erst am letzten Spieltag.“ SIMON HÜSGEN

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