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Der ERSCO lässt es weiter krachen

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Von: Harald Hettich

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Seine Anweisungen werden optimal umgesetzt: Petr Vorisek (l.), Erfolgstrainer des ERSC Ottobbrunn.
Seine Anweisungen werden optimal umgesetzt: Petr Vorisek (l.), Erfolgstrainer des ERSC Ottobbrunn. © Robert Brouczek

Ottobrunn – An der eigenen Endrunden-Teilnahme zum Landesliga-Aufstieg zweifelt bei den Eishockey-Cracks des ERSC Ottobrunn längst niemand mehr. Zu souverän wie am letzten Freitag beim erneut einseitigen 11:4-Erfolg bei den „Riverrats“ des ESC Geretsried entledigten sich die Mannen von Chefcoach Petr Vorisek wie von Saisonbeginn an all ihrer zunehmend verzweifelten Gegnerschaft in Gruppe vier der Eishockey-Bezirksliga Bayern.

Längst sind die Blicke auf die Wochen nach Ende der regulären Saison und in Richtung der Aufstiegsrunde gerichtet. Rein rechnerisch brauchen die Ottobrunner zwar noch einen Sieg aus den verbleibenden Partien. Daran zweifeln will aber niemand mehr.

Bereits am kommenden Freitag im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten aus Inzell können mit einem Erfolg der weiter verlustpunktfreien heimischen Stockkünstler auch die letzten Zweifel beseitigt werden.

Die fair geführte Partie in Geretsried bot kaum Spannungsmomente. Nur in den ersten fünf Minuten hielt das vielbeinige Abwehrbollwerk der heimischen „Flussratten“ dem Drei-Angriffsreihen-Wirbel der Ottobrunner stand. Nach schönem Zuspiel von Tobias Huber brach Maurice Schiemenz den nur kurzen Trefferbann. Nur drei Minuten später legte Adam Kofron aus der ersten Sturmreihe den Puck maßgerecht auf die Kelle von Tobias Feilmeier, der trocken zum 2:0 verwandelte. Markus Hulm bediente in Minute 13 Kofron bei dessen 3:0.

Zwar konnte Geretsried im Gegenzug durch Zöhren erste Ergebnis-Kosmetik betreiben. Doch Spannung kam zu keiner Phase auf. Im Mitteldrittel probte der Gast offenbar bereits mit Herzenslust für die Aufstiegsrunde. Fast im Minutentakt schlug die schwarze Hartgummischeibe im Gehäuse des ESC ein. Kofron eröffnete den üppigen Reigen zwischen der 21. und 27. Minute mit einem Hattrick zum 1:6. Beim 1:6 sammelte sogar der defensiv unterforderte Ottobrunner Goalie Severin Cesak einen Assistpunkt. Maurice Schiemenz mit seinen Tages-Treffern zwei und drei erhöhte bis zur 35. Minute auf 8:1 - jeweils auf gelungene Vorarbeit des Duos Peter Feicht und Tobias Huber.

Dann war die erste Reihe wieder am Zug. Feilmeier auf exakten Pass von Florian Hansch und kurz vor der Drittelsirene noch einmal Kofron auf Sahne-Duett-Vorlage von Feilmeier und Hulm ließen es auf der Anzeigetafel zweistellig aufleuchten. Feilmeier besorgte in der 44. Minute das 11:1. „Danach ließ es die Mannschaft mit Blick auf den Pre-Playoff-Schlager gegen Inzell etwas ruhiger angehen“, erklärte der noch verletzte Teamsprecher Georg Critharellis den Leistungsabfall in der Schlussviertelstunde. Geretsried zeigte Moral und ließ durch finale Tore von Barth, Strobl und Graf zum 4:11 das Ergebnis aus Sicht des Heimteams zumindest etwas freundlicher aussehen. Die Ottobrunner hatten die Partie zu diesem Zeitpunkt mit Blick auf die anstehenden Aufgaben bereits abgehakt. „Eine konzentrierte Leistung des gesamten Teams bis Mitte des dritten Drittels“, hatte wenig überraschend auch Coach Petr Vorisek seinem variablen Team attestiert. hh

ESC Geretsried 1b – ERSC Ottobrunn 4:11 (1:3 /0:7/3:1). Zuschauer: 50
Strafminuten: 12 / 8

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