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Der ERSC Ottobrunn siegt weiter

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Von: Harald Hettich

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Beim ERSC Ottobrunn (l. Georg Critharellis) läuft es in dieser Saison bislang prächtig.
Beim ERSC Ottobrunn (l. Georg Critharellis) läuft es in dieser Saison bislang prächtig. © Archiv bro

Ottobrunn/Waldkraiburg – Die Erfolgsgeschichte der Eishockey-Cracks vom Haidgraben geht munter weiter. Der ERSC Ottobrunn kam im Gastspiel der Bezirksliga Süd bei den Löwen Waldkraiburg zum dritten Sieg im dritten Saisonmatch.

Überraschend für viele Betrachter gestaltete sich die Höhe des Resultates. Mit 7:1 (2:0, 1:1, 4:0) fegten die Kufenkünstler von Chefcoach Petr Vorisek den in der Liga durchaus mitfavorisierten Gegner vom Eis. Am kommenden Sonntag im Re-Match der beiden Teams hat der ERSCO vor heimischer Kulisse (Erstes Bully 18.45 Uhr, Eisstadion am Haidgraben) die Gelegenheit, noch eins draufzesetzen auf dem avisierten Weg in Richtung Aufstieg.

„Wir hätten uns diesen Gegner um einiges stärker vorgestellt“, betonte der selbst zuvor in der Ottobrunner Verteidigung erfolgreich agierende Teamsprecher Georg Critharellis in der Aufarbeitung des zweiten Auswärtssieges. „Doch Waldkraiburg hat einige Abgänge im Kader wohl nicht so gut verkraftet“. Die Ottobrunner nahmen das Heft früh in die Hand. In der 8. Minute führte eine sehenswerte Kombination der ERSCO-Paradereihe über Kofron und Hulm zum 1:0 von Tobias Feilmeier. Zum günstigen Zeitpunkt fast mit der Drittelendsirene gelang Peter Feicht das 2:0 (20.).

Im Mittelabschnitt nahmen auch Härten und Hitzigkeiten zu. Aus einer insgesamt fairen Partie stachen 80 Strafminuten für Waldkraiburg und deren 47 für den ERSCO aber durchaus hervor. „Es war aber nicht über die Maßen unfair oder hart“, betonte Critharellis. Auch die Referees „mit einer eher kleinlichen Ausrichtung“ hätten ihren Beitrag zu gut gewärmten Strafbänken geleistet. Auf dem Eis ging es im Mittelabschnitt vergleichsweise ausgeglichen zur Sache. Nach Adam Kofrons 3:0 (28.) gelang den Gastgebern in der 31. Minute der Ehrentreffer.

Im Schlussabschnitt setzten die Gäste ihre bessere Physis, Stocktechnik und Schnelligkeit in vier weitere Treffer um. Allein der überragende Tscheche Kofron ließ drei weitere Tore folgen. Markus Hulm aus der Paradereihe traf ebenso (41. /47./47./ 57.). Goalie Severin Dürr bot einen souveränen Rückhalt. Vor allem in der finalen Phase konnte es sich Taktikfuchs Vorisek leisten, den Ottobrunner Leitgedanken von viel Jugend auf dem Eis noch intensiver zu verfolgen. Mit Verteidiger Leon Fertl sowie den beiden Angreifern Louis Schirmer und Theo Wallek gab ein eigentlich noch in der U20 des ERSCO agierendes Trio hoffnungsvolle Einstände. „Die Mannschaft hat meine taktischen Vorgaben voll umgesetzt“, freute sich Vorisek hinterher. HARALD HETTICH

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