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Haching gegen Herrsching: Derby vor 300 Fans

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Von: Robert Gasser

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Der frühere Hachinger Ferdinand Tille trägt seit vielen Jahren das Trikot des TSV Herrsching.
Der frühere Hachinger Ferdinand Tille trägt seit vielen Jahren das Trikot des TSV Herrsching. © Archiv mm

Unterhaching – Derby-Time in der Volleyball-Bundesliga. Am morgigen Dreikönigstag empfängt der TSV Haching München um 17 Uhr die WWK Volleys Herrsching zum in der Bayernwerk Sportarena. Bis zu 300 Fans sind in der Halle als Zuschauer zugelassen.

Zuletzt kam das Unterhachinger Team von Bogdan Tanase personell ziemlich auf dem Zahnfleisch daher. Die Sagstetter-Brüder konnten zwar beim 0:3 in Königs Wusterhausen nach langer Erkältungspause wieder mitwirken, dafür fehlten Niklas Brandt und Mohamed Chefai. Zu allem Überfluss verletzte sich beim Aufwärmen auch noch Patrick Rupprecht. Vor allem auf den Außenpositionen war das ein Problem, da nach dem kurzfristigen Wechsel von Simeon Topuzliev nach Zalau Alternativen auf der wichtigen Position fehlten. In Brandenburg musste Philipp Schumann auf ungewohnter Position aushelfen, was den Angriff schwächte.

Am morgigen Donnerstag hofft Hachings Coach auf personelle Entlastung: „Wir sind da gerade recht gebeutelt. Unter diesen Umständen lief es zuletzt auch nicht schlecht. Ich hoffe nun darauf, wieder mehr Spieler einsetzen zu können, aber das entscheidet sich letztlich erst kurzfristig.“

Die Herrschinger verloren zuletzt inklusive des Pokalhalbfinals sechs Mal in Folge. Überhaupt läuft es nicht rund heuer am Ammersee, erst vier Siege stehen in dieser Saison zu Buche, darunter allerdings das ungefährdete 3:0 gegen Haching im November. „Das alleine zeigt, was Herrsching kann. Damals haben wir keinen Fuß auf den Boden gekriegt. Das wollen wir daheim besser machen! Trotz aller personellen Widrigkeiten“, zeigt sich Tanase kämpferisch.

Bei Herrsching tummeln sich inzwischen immer mehr ehemalige Hachinger. Neben dem Feld wirken Aleks Milovancevic und „Much“ Mattes als Scouts mit, auf dem Feld zeigen Ferdinand Tille, Fabian Suck und zuletzt auch Zuspieler Severin Brandt, was sie in Haching gelernt haben.

Bis zu 300 personalisierte Zuschauer auf zugewiesenen Plätzen sind am Donnerstag erlaubt. Es gilt die 2Gplus -Regel und FFP2-Maskenpflicht (auch am Sitzplatz). Der TSV bittet darum, wegen der einfacheren Personalisierung Tickets auf der Homepage (www.volleyball-haching.de) online zu kaufen und auszudrucken.

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