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Führte den ERSC Ottobrunn auf den fünften Platz und hört jetzt als Trainer auf: Michael Schneidawind. 

Eishockey

Schneidawind hört auf

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Vorgabe erfüllt. Der ERSC Ottobrunn sicherte am letzten Spieltag der Eishockey Bezirksliga Süd durch einen hart erkämpften 7:5 Sieg gegen den direkten Konkurrenten Münchner EK endgültig den fünften Platz im Endklassement ab.

Ottobrunn – Vorgabe erfüllt. Der ERSC Ottobrunn sicherte am letzten Spieltag der Eishockey Bezirksliga Süd durch einen hart erkämpften 7:5 Sieg gegen den direkten Konkurrenten Münchner EK endgültig den fünften Platz im Endklassement ab. Mit sieben Siegen und neun Niederlagen erfüllte das junge Team die Vorgabe der sportlichen Leitung. In den Freudenkelch über die beste Platzierung der letzten Jahre mischte sich gleich ein Wermutstropfen. Denn Trainer Michael Schneidawind wird nach nur einer Saison sein Wirken am Haidgraben aus beruflichen Gründen beenden. Die Ottobrunner müssen deshalb zur neuen Saison einen neuen Coach suchen. Dieser soll nach den Worten von Teammanager Winni Schäffer das erolgreiche Konzept des Einbaus vieler junger Spieler in den Kader der ersten Mannschaft fortsetzen.

Im letzten Saisonspiel durfte sich das Heimteam im Kreise seiner rund 50 Zuschauer erst einmal freuen. Dabei geriet das direkte Duell um Platz zum zu einem harten Stück Arbeit. Im ersten Abschnitt legten die Ottobrunner los wie die Feuerwehr. Tobias Langenbein auf Vorlage von Maurice Schiemenz brachte die Gastgeber in der 10. Minute in Führung. Nicht einmal einmal eine Minute später legte Adrian Huber auf exakte Vorarbeit von Peter Feicht zum 2:0 nach. Als Marc Völkel wiederum nur eine Minute später auf Zuspiel von Markus Hulm zum 3:0 nachlegte, schien die Partie frühzeitig in klaren Bahnen zu laufen. Doch Nachlässigkeiten in der eigenen Abwehr und ein gewisser Schlendrian ließen den Gegner aus München aufkommen. Die Gäste schafften so in der 37. Minute das 1:3 und waren durch den zweiten Treffer kurz vor der Drittelpause urplötzlich wieder mitten drin statt nur dabei.

Der MEK erwischte auch im Mitteldrittel den besseren Start und fixierte in der 24. Minute den Ausgleich. Auch die neuerliche Führung der Ottobrunner durch Hulms 4:3 (31.) brachte zunächst keine Sicherheit. Mit dem 4:4 kamen die Gäste erneut zurück. Doch der ERSCO kämpfte jetzt und erarbeitete sich ein Übergewicht. Fabian Hamberger (36.) nach schöner Puckstafeette über Fabien Ferron und Max Pasiciel sowie Stefan Krumbiegel kurz vor der Drittelsirene lösten mit ihren Treffern zum 5:4 und 6:4 endgültig den Knoten.

Die endgültige Entscheidung besorgte der starke Hulm nach nur einer Minute im Schlussabschnitt. Den Münchnern blieb kurz vor Ende der Partie mit ihrem Treffer zum 7:5 nur noch Ergebniskosmetik. „Am Ende ist trotz unserer zahlreichen Ausfälle heute doch noch alles gut gelaufen und wir konnten den angestrebten fünften Rang absichern“, betonte Winni Schäffer. „Sehr schade“ sei dagegen der Abgang von Michael Schneidawind. HARALD HETTICH

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