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Fabian Olbert 

Nach monatelanger Pause bestreiten einige Spitzen-Leichtathleten am Sonntag im Dantestadion ihren ersten Freiluft-Wettkampf in diesem Jahr.

Fabian Olbert : „Eine Zeit unter 10,30 Sekunden ist für mich immer noch drin“

  • Patrik Stäbler
    vonPatrik Stäbler
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Nach monatelanger Pause wegen der Corona-Pandemie bestreiten einige Spitzen-Leichtathleten aus München am Sonntag im Dantestadion ihren ersten Freiluft-Wettkampf in diesem Jahr. Mit dabei im exklusiven Kreis ist Fabian Olbert. Im Interview blickt der 19-jährige Sprinter aus Kirchheim voraus auf den Wettkampf – und nennt sein Ziel für diese Saison.

Herr Olbert, Ihr letzter Wettkampf war die Hallen-DM Ende Februar. Jetzt gehen Sie am Sonntag im Dantestadion über 100 und 200 Meter an den Start – mit welchen Gefühlen?

Nachdem ich seit ewigen Zeiten keinen Wettkampf mehr hatte, ist die Vorfreude riesig. Natürlich ist das im Dantestadion kein Riesending und voraussichtlich werde ich auch nicht mega schnell laufen. Aber es ist doch das erste Mal, dass man wieder zeigen kann, was man in all der Zeit gemacht hat.

Sie haben ja auch während der Corona-Beschränkungen trainiert – erst alleine, später in der Gruppe. Wie sieht aktuell ihr Training aus?

Ich dürfte als Kaderathlet theoretisch auch in die Werner-von-Linde-Halle. Allerdings hat mein Trainer entschieden, das unsere Trainingsgruppe im Datenstadion trainiert. Dort haben wir ja auch eine tolle Anlage, nur leider war das Wetter in den vergangenen Wochen nicht so ideal.

Wie sehr hat Sie die Corona-Auszeit zurückgeworfen?

Das ist schwierig zu sagen, so richtig wird man das wohl erst in den Wettkämpfen sehen. Aktuell fühle ich mich aber gut und fit.

Derzeit liegt Ihre 100-Meter-Bestmarke bei 10,45 Sekunden. Im Februar haben Sie angekündigt, in dieser Freiluftsaison eine Zeit unter 10,30 Sekunden anzupeilen. Ist das noch ein realistisches Ziel?

Ich sehe das mal optimistisch und sage: Eine Zeit unter 10,30 Sekunden ist für mich dieses Jahr immer noch im Rahmen der Möglichkeiten.

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