Erst mal abwarten: FCA-Coach Seethaler sagt: „Wir werden vielleicht im Januar langsam wieder einsteigen, wenn es dann erlaubt ist. 

FC Aschheim will Ende des Jahres mit Spielern über ihre Zukunft sprechen

  • vonGuido Verstegen
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Wir planen von Monat zu Monat“, sagt Thomas Seethaler angesichts der vorgezogenen Winterpause und den vielen Fragezeichen rund um die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Der Coach des Fußball-Bezirksligisten FC Aschheim will es „vielleicht im Januar“ langsam mit dem Training angehen lassen.

Aschheim „Nein, Trainingspläne wird es keine geben“, antwortet Thomas Seethaler auf die Frage, ob er seinen Spielern für die Corona-bedingt verlängerte Winterpause ein ausgeklügeltes Fitness-Programm mitgegeben habe. Das habe man schon beim ersten Lockdown nicht gemacht, betont der Trainer des FC Aschheim. Womöglich gebe es ein bisschen Soccafive, „mal sehen, was überhaupt geht in dieser verrückten Zeit“, man müsse eh improvisieren. Seethaler: „Wir werden vielleicht im Januar langsam wieder einsteigen, wenn es dann erlaubt ist. Mit einer Einheit in der Woche, und dann steigern wir die Belastung langsam.“

Die Fitness im Team stimme grundsätzlich, und er sehe jeden in der Eigenverantwortung, alles zu tun, um in Form zu bleiben. „Das ist ja auch wichtig für die eigene Gesundheit“, sagt Teammanager Steffen Tripke, „die Spieler treffen sich ja auch untereinander zum Laufen, das tun sie bestimmt weiter.“ Doch auch beim Tabellen–zwölften der Bezirksliga Ost geht es nicht ganz ohne Planungen ab, die ersten Testspiele stehen bereits im Kalender: Am Sonntag, 14. Februar 2021 (14 Uhr) kommt das Kreisklasse-Team des FC Neufahrn nach Aschheim, am Sonntag, 28. Februar (14 Uhr) geht es gegen den Kreisligisten FC Lengdorf. Spielpraxis ist wichtig, schließlich steht am 3. April (14 Uhr) – also eine Woche vor dem offiziellen Neustart – die Nachholpartie bei Schlusslicht VfL Waldkraiburg an. Seit Wochen weist Thomas Seethaler immer wieder auf die richtungweisende Bedeutung des Duells hin.

Ende des Jahres werde man dann auch mit den Spielern über ihre weitere Zukunft sprechen. Im Moment sehe es allerdings so aus, als bliebe die Mannschaft zusammen, berichtet Tripke. „Es will keiner gehen.“ Was Neuzugänge angeht, sei man in einem Fall in konkreten Gesprächen, grundsätzlich sei der Kader allerdings groß genug, ergänzt Seethaler: „Es kommen aber von überallher Anfragen, die haben wir erst einmal auf später vertröstet.“ GUIDO VERSTEGEN

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