Fokussiert: Der deutsche Profi Yannick Hanfmann schlägt im Oktober beim TCI auf.  Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Fokussiert: Der deutsche Profi Yannick Hanfmann schlägt im Oktober beim TCI auf.

Argentinier Federico Delbonis meldet für Wolffkran Open – Stärkstes Starterfeld aller Zeiten

Federer-Bezwinger kommt zum TC Ismaning

  • vonNico Bauer
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Diese Woche endete die Meldefrist für das Tennis-Profiturnier des TC Ismaning und Meldungen aus den Top 100 der Weltrangliste waren zu erwarten. Die kamen dann auch und mit Nummer 81, Federico Delbonis aus Argentinien, an der Spitze hat man bei den Wolffkran Open das stärkste Starterfeld aller Zeiten.

Ismaning – Topspieler Federico Delbunis ist in seinem Land ein Volksheld, denn beim Sieg im Davis-Cup 2016 gewann er das entscheidende Einzel. In Deutschland hatte er 2013 eine Sternstunde, als er den Großmeister Roger Federer bezwang und in Hamburg das Endspiel erreichte.

Von den Zahlen her sind der Argentinier (81) und der ehemalige Ismaning-Sieger Yannick Hanfmann (97) die beiden aktuellen Spieler aus den Top 100. Nahe dran ist unter anderem der Franzose Gregoire Barrere mit Platz 103. Der letzte bei der Anmeldung ins Hauptfeld gerutschte Spieler ist die Nummer 202 Quentin Halys aus Frankreich. Die 23 für das Hauptfeld feststehenden Profis haben 15 verschiedene Nationalitäten, unter anderem sind Indien, Kanada oder Peru in Ismaning vertreten. Mit dabei sind die drei deutschen Profis Yannick Hanfmann, Dustin Brown und Yannick Maden.

Andere deutsche Spieler befinden sich auf der Warteliste mit Mats Moraing (Weltrangliste 230), Tobias Kamke (232), Daniel Masur (251), Julian Lenz (260), Maximilian Marterer (267) oder Matthias Bachinger (275). Darunter sind einige Spieler, um die der Ismaninger Turnierdirektor Peter Aurnhammer in den vergangenen Jahren heftigst geworben hat. Der eine oder andere Lokalmatador wie der Nürnberger Marterer oder der Dachauer Bachinger wird wohl noch über die Wildcards in das Turnier rutschen.

Auf dem Ismaninger Teppichboden werden aber auch alte Bekannte aufschlagen. Gemeldet sind unter anderem die beiden Vorjahresfinalisten Lukas Lacko aus der Slowakei und Maxime Cressy aus den USA. Ein großer Name ist Sebastian Korda, der mit Weltranglistenplatz 213 nur knapp das Hauptfeld verfehlt hat und Qualifikation spielen wird. Der junge Tscheche ist die Nummer eins in der Junioren-Weltrangliste und der Sohn des ehemaligen Profis Petr Korda, der unter anderem die Australian Open gewonnen hat.

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