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Den Scheck überreichten (v.r.) ESC-Vorsitzender Helmut Heinrich und Jugendleiterin Sylvia Weinmann an Jenny Guggenhuber und ERSC-Abteilungsleiter Sven Rumswinkl. 

Eishockey

1631 Runden für den guten Zweck

  • Sebastian Schuch
    vonSebastian Schuch
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Die Eishockey-Familie hält zusammen, in guten wie in schlechten Zeiten. Dies zeigte sich wieder, als der ESC Holzkirchen einen Spendenlauf für den an Blutkrebs erkrankten Spieler Pietro Scattaglia (22) des ERSC Ottobrunn veranstaltete, der, wie berichtet, zum zweiten Mal eine Knochenmark-Spende braucht.

Ottobrunn– ESC-Jugendleiterin Sylvia Weinmann hatte die Veranstaltung organisiert, alle Mannschaften der Holzkirchner machten mit und drehten im Hubertusstadion Runde um Runde. Einen Euro spendeten die Eltern der Nachwuchs-Cracks für jede etwa 200 Meter lange Runde. Insgesamt wurden 1631 Umrundungen gezählt. So kamen am Ende mit einigen weiteren Spenden 2800 Euro zusammen.

„Jede Mannschaft hat, ganz coronakonform, eineinhalb Stunden Zeit bekommen und die Betreuer haben die Runden gezählt“, erklärt Weinmann. „Der jüngste Läufer war erst zwei Jahre alt, der fleißigste hat 67 Runden geschafft. Die Leute waren alle von der Aktion begeistert und wir konnten als Verein zeigen, dass wir uns gerne auch abseits des Eises engagieren.“

Bei der Übergabe freuten sich Jenny Guggenhuber, die die Aktionen für den jungen Verteidiger organisiert, und ERSC-Abteilungsleiter Sven Rumswinkel über die Unterstützung des Nachbarvereins. „In solchen Zeiten ist es ein Phänomen, wie die große Eishockey-Familie zusammenhält. Von der DEL bis hin zur Bezirksliga haben uns viele Vereine und auch der Verband unterstützt“, berichtet Rumswinkel. „Wir sind von Köln über München, bis hin nach Holzkirchen oder Miesbach auf offene Ohren gestoßen. Die Mama von Pietro macht bei uns in Ottobrunn den Kiosk und es halten einfach alle zusammen.“

Die Spende übergaben Rumswinkl und Guggenhuber direkt im Anschluss an Scattaglia, der einen Teil für die Stiftung Aktion Knochenmark-Spende Bayern (AKB) spenden und den Rest nach seiner Genesung für ein großes Fest für alle Unterstützer verwenden möchte.  

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