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Hachinger Löwen bei den Häflern ohne Chance

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Von: Umberto Savignano

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Unterhaching – Zu einer Überraschung reichte es nicht, doch trotz des 0:3 (18:25, 17:25, 21:25) beim Rekordmeister VfB Friedrichshafen zogen sich die Volleyballer des TSV Haching München vor allem im dritten Satz achtbar aus der Affäre.

Beide Teams gingen ersatzgeschwächt in die Partie. Während die Häfler unter anderem mit Diagonalspieler Simon Hirsch, dem früheren Hachinger, und Libero Blair Bann, zwei angeschlagene Leistungsträger ersetzen mussten, fehlten bei den Löwen weiterhin die erkrankten Brüder Jonas und Benedikt Sagstetter. Vage Hachinger Hoffnungen auf Friedrichshafener Müdigkeitserscheinungen erfüllten sich nicht. Der VfB hatte ja drei Tage zuvor in der Champions League beim Bulgarischen Meister Hebar Pazardzhik mit 2:3 verloren und erst am Abend zuvor Herrsching mit 3:1 besiegt, beide Duelle dauerten immerhin knapp zwei Stunden. Trotzdem dominierte der Favorit, im ersten Satz vor allem dank Vojin Cacic. Der Außenangreifer aus Montenegro sorgte mit seinen starken Aufschlägen dafür, dass der bis zum 9:7 noch relativ knappe Vorsprung der Gastgeber bald anwuchs. Am Ende hieß es 25:18. Zwischenzeitlich hatten aber auch die Hachinger ihre Momente, wie den spektakulären Einerblock von Sebastian Rösler zum zwischenzeitlichen 4:3-Anschluss. Doch mehr als solche Talentproben gestattete der VfB auch im zweiten Satz nicht, der mit 25:17 noch etwas deutlicher ausging.

Im dritten Satz kommt der TSV Haching München besser ins Spiel

Im dritten Durchgang änderte sich das Bild aber: Die Löwen deuteten jetzt ihr Potenzial nicht nur an, sondern brachten es richtig zur Entfaltung. Bei 8:9 führten sie erstmals, wenig später sorgte Philipp Schumann mit einem präzisen Angriff sogar für das 11:13. Der VfB konterte zum 14:13 und es entwickelte sich ein spannender Kampf auf Augenhöhe. Wobei der TSV im Pech war: Marcus Böhme glich mit einem fragwürdigen Übergriff zum 15:15 aus. Hätte der Schiedsrichter das geahndet, hätten die Hachinger zur zweiten technischen Auszeit mit 14:16 geführt. Doch das Team von Trainer Bogdan Tanase, der für seine Proteste die Gelbe Karte sah, ließ sich auch von der vermeintlichen Fehlentscheidung zunächst nicht aus dem Konzept bringen. Bis zum 22:21 blieb es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, erst dann setzte sich der VfB durch, nutzte nach 73 Minuten den ersten Matchball mit einem Block zum 25:21.  um

TSV: Rupprecht, Heckel, Schumann, Topuzliev, Rösler, Paduretu, Graven (L); Chefai (L), Gehringer, Petrusic, Thom

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