TSV-Damen für Top-Spiel gerüstet

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Aufsteiger TSV Unterhaching mischt weiter die Volleyball-Regionalliga Süd-Ost der Frauen auf. Das Team von Trainer Max Siebold feierte beim Tabellen-Letzten TV/DJK Hammelburg den fünften Sieg im sechsten Spiel und kletterte auf Platz zwei.

Unterhaching – Der Trainer sieht seine Mannschaft gegenüber Spitzenreiter Eibelstadt sogar im Vorteil – und bestens gerüstet für das Schlagerspiel am kommenden Samstag gegen den Tabellendritten TSV Sonthofen II, den amtierenden Meister und auch in dieser Saison einen der großen Titelfavoriten.

Das eigene glatte 3:0 in Hammelburg fiel nicht in die Kategorie unerwartet. Der Gegner dümpelt am Tabellenende und wartet auch nach sieben Saisonspielen noch auf seinen ersten Sieg. Etwas überraschend, wie Siebold allerdings zugab: „So schlecht spielen die wirklich nicht, die sollten schon noch einiges gewinnen. Aber derzeit reicht es irgendwie nicht, in den entscheidenden Phasen sind sie ein bisschen zu schlampig.“

Eine Nachlässigkeit, die auch seine Mannschaft rigoros ausnutzte.

Und das trotz eine langen Ausfallliste. Krankheitsbedingt nur mit acht Spielerinnen war der TSV angereist, hatte daher anfangs auch einige Probleme und lag im ersten Satz nach „holprigem Start“ auch teilweise bis zu sechs Zählern in Rückstand. Als sich das Team gefangen hatte und wie in den vergangenen Woche eine solide Vorstellung ohne große Fehler aufs Parkett brachte, lief aber alles in eine Richtung. Mit 25:21 holten sich die Hachingerinnen den ersten Durchgang und danach souverän die beiden folgenden (25:16 und 25:14). Der fünfter Sieg war unter Dach und Fach.

„Es ist schon schwierig, wenn man nur zu acht ist und im Mittelblock nur eine Wechseloption hat“, sagte Hachings Trainer, „aber die Mannschaft ist so homogen, dass wir damit auch klarkommen.“

Tabellenführer Eibelstadt, der am Wochenende das Spitzenspiel gegen den bisherigen Zweiten Sonthofen 3:2 gewann, ist drei Punkte voraus. Noch, meint Siebold, weil der Konkurrent aus den Relegationsspielen im April uns bislang einzige Bezwinger seiner TSVlerinnen bis auf das Auswärtsspiel beim Letzten ausschließlich zu Hause antreten durfte: „Wenn die auch mal in Bayern rumfahren müssen, wird sich das schon noch ändern. Die leben derzeit noch von ihrem Heimvorteil.“

Der Hachinger Angriff auf die Spitze ist eingeläutet. Das Duell mit dem Dritten Sonthofen, der als Mitfavorit gilt, wird kommenden Samstag ein richtungsweisendes Match.

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