+
Alpenvolleys-Sportdirektor Mihai Paduretu freut sich auf Spitzenvolleyball in Unterhaching. 

Premiere in der Sportarena

  • schließen

Mit dem bayerischen Derby gegen die Heitec Volleys Eltmann feiern die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching am Sonntag (18 Uhr) ihre Saisonpremiere am Standort Unterhaching.

Unterhaching – Mihai Paduretu fiebert der Partie schon entgegen: „Wir freuen uns alle, wieder Erstliga-Volleyball in der Bayernwerk Sportarena zu haben und werden das bayerische Derby genießen“, sagt der Sportdirektor des Kooperationsprojekts aus Unterhaching und Innsbruck. Für das Grenzgänger-Team selbst steht allerdings schweißtreibende Arbeit an: Es gilt, Wiedergutmachung für die 2:3-Pokalpleite gegen Liga-Schlusslicht Rottenburg zu betreiben. „Ich hoffe, wir haben aus diesem Spiel gelernt. Wir müssen in allen Belangen zulegen“, weiß Trainer Stefan Chrtiansky. Auch Hannes Kronthaler nimmt das Team in die Pflicht: „Vor dem ersten Spiel in Unterhaching müssen alle wissen, um was es geht“, so der Manager. „Ich zweifle nicht grundsätzlich an der Mannschaft, aber wir gewinnen nicht, weil wir Alpenvolleys heißen. Mit einer Einstellung wie im Pokal wird jedes Spiel schwierig.“ Kronthaler hofft, dass die Blamage gegen Rottenburg „für jeden ein Weckruf“ war: „Man kann es nicht an einzelnen Leuten festmachen. Alle waren schlecht.“

Wobei: eine Ausnahme registrierte der Innsbrucker doch, nämlich den eingewechselten Mittelblocker-Routinier Douglas da Silva: „Dougie war der einzige Lichtblick. Als er gekommen ist, hat er die anderen aufgeweckt. Er hat seine Leistung gebracht.“ Leistung auf Seiten Eltmanns bringt derzeit Jonas Sagstetter, der vor der Saison von den Alpenvolleys zu den Unterfranken wechselte. „Die Entscheidung von Jonas war richtig. Er bekommt dort sicher mehr Spielpraxis, und das ist das, was er braucht“, so Chrtiansky. Sagstetters neuer Coach Marco Donat lobt den 20-Jährigen: „Er hat sich super integriert und in den letzten beiden Begegnungen als Libero einen Super-Job gemacht.“ Eltmanns Trainer gibt sich überhaupt selbstbewusst: „Der Druck liegt ganz klar bei den Alpenvolleys. Wir können frei aufspielen. Vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung.“ Auch Paduretu sieht keineswegs einen Selbstläufer: „Die Ergebnisse bis jetzt haben gezeigt, dass jeder jeden schlagen kann, deswegen wird es nicht an Spannung fehlen.“

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schmerzhafte Niederlage für Alpenvolleys II
Eric Paduretu fällt lange aus: Schmerzhafte Niederlage für Alpenvolleys II.
Schmerzhafte Niederlage für Alpenvolleys II
HT-Damen auf Bayernliga-Kurs
Mit einem 31:20 (13:9)-Heimsieg im Spitzenspiel gegen die TG Landshut haben die Handballerinnen von HT München ihre Landesliga-Tabellenführung eindrucksvoll gefestigt.
HT-Damen auf Bayernliga-Kurs
„Haching war für mich eine prägende Zeit“
Insgesamt fünf Jahre (2006 bis 2010 und 2012/13) war Patrick „Nano“ Steuerwald (33) Zuspieler von Generali Haching, feierte unter Trainer Mihai Paduretu drei …
„Haching war für mich eine prägende Zeit“
Erleichterung in Ottobrunn nach 2:0-Erfolg
Erleichterung in Ottobrunn nach 2:0-Erfolg gegen den SV Heimstetten II
Erleichterung in Ottobrunn nach 2:0-Erfolg

Kommentare