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Alpenvolleys siegen mit Mühe

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Von: Umberto Savignano

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3:2-Erfolg bei den Bühler Bisons.  Erleichterung bei Sportdirektor Mihai Paduretu.

Unterhaching/Innsbruck – Gastspiele in Bühl haben ihre Tücken. Wer sollte das besser wissen als die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching. In ihrer Bundesliga-Debütsaison wurden sie von den Volleyball Bisons aus dem Schwarzwald förmlich überrollt. Ein Jahr und drei Tage später traten sie nun an, um es besser zu machen als damals bei der 0:3-Klatsche. Zunächst deutete aber alles auf eine noch größere Blamage bei jenem Team hin, das wie am Ende der vergangenen Spielzeit auch im Moment auf Rang acht steht. Die Alpenvolleys waren dagegen als Spitzenreiter angereist und drohten, diese Position zu verlieren: Mit 21:25 und 20:25 gab die Spielgemeinschaft aus Unterhaching und Innsbruck die ersten beiden Sätze ab, war chancenlos. Doch dann blitzte plötzlich die gewohnte Klasse wieder auf und so stand am Ende ein wichtiger 3:2 (21:25, 20:25, 25:10, 25:19, 15:13)-Sieg, der zur Verteidigung der Tabellenführung reichte.

Mangelnde Einstellung wollte Mihai Paduretu seinen Alpenvolleys nicht unterstellen: „Sie haben den Gegner bestimmt nicht unterschätzt. Bühl hat einfach sehr gut gespielt“, lobte der Sportdirektor lieber den Gegner, dessen Konzept des vollen Risikos bis zur Zehn-Minuten-Pause aufging. Danach waren die Gäste wie verwandelt, vor allem beim 25:10 im dritten Satz. Auch das folgende 25:19 war ungefährdet und den Tie Break dominierten die Volleyball-Grenzgänger ebenfalls, trotz des zwischenzeitlichen Bühler 13:13-Ausgleichs. Das finale 15:13 sorgte bei Paduretu für Erleichterung, auch wenn der 3:2-Erfolg nur zwei statt der angestrebten drei Zähler fürs Klassement einbrachte: „Natürlich ist der Punktverlust ärgerlich, aber es gibt der Mannschaft auch Selbstvertrauen, dass sie das Spiel noch drehen konnte. Wichtig ist, dass wir noch gewonnen haben.“ Eine Erkenntnis, die sich durch den Blick auf die sensationelle 1:3-Niederlage des ambitionierten Alpenvolleys-Verfolgers Frankfurt beim Vorletzten Giesen noch verstärkte: „Zwei Punkte sind besser als gar keiner.“ (Einen weiteren Bericht über die Alpenvolleys gibt’s im überregionalen Teil dieser Ausgabe.)  um

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