Pause für den Schwerstarbeiter?: Manrikos Theodoridis (rot) muss jede Woche Gewicht abtrainieren. Foto: Förtsch

Isaria verspricht Spektakel zum Vorrundenende

Unterföhring - Die Saison lief bislang optimal für die Ringer des SC Isaria Unterföhring. Bei aktuell 8:8 Punkten ist der Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga nur noch eine gehobene Formalie und ein Sieg im Heimkampf gegen den AV Markneukirchen (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Jahnstraße) würde zum Vorrundenabschluss sogar ein positives Punktekonto bringen.

Diese Zwischenbilanz interessiert den Unterföhringer Trainer Andreas Walter eher am Rande, „denn ich denke viel mehr daran, dem eigenen Publikum alles zu bieten, was wir haben.“ Markneukirchen tat genau das zuletzt dreimal in eigener Halle und erteilte den Topteams der Liga heftige Lektionen. Walter weiß auch, dass Unterföhring gegen einen top aufgestellten Kontrahenten nur geringe Chancen hat. Die Isarianer wollen aber zur Stelle sein, wenn Markneukirchen nicht in Bestbesetzung kommt. Zum Pokerspiel wird beispielsweise die Gewichtsklasse bis 60 Kilo griechisch. Hier haben die Markneukirchener zuletzt zu Hause den internationalen Spitzenmann David Borsos nominiert, gegen den kein Kraut gewachsen ist.

Allerdings traten die Thüringer auch schon auswärts gänzlich unbesetzt an. „Der Mann scheint teuer zu sein“, scherzt Walter, der seinerseits über eine Pause von Manrikos Theodoridis in diesem Gewicht nachdenkt. Der junge Grieche muss jede Woche einige Kilos abtrainieren und steht nun vor der Umstellung der Stilart, denn in der Rückrunde muss er wieder Freistil ringen.

Ein Höhepunkt wird sicher auch der Kampf in der Gewichtsklasse bis 74 Kilo Freistil. Hier bekommt es Christian Axenbeck mit dem internationalen Topringer Andrzej Grzelak zu tun. Acht Kämpfe, acht Siege lautet die Bilanz des Polen. Gegen Aue hatte Axenbeck gegen ein ähnliches Kaliber noch zu viel Respekt. Nun kann es das Aushängeschild der Isarianer besser machen.

Nico Bauer

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