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Kalte Dusche für Haching in der Gluthitze am Lech

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Das war nix: Trainer Claus Schromm und seine Hachinger kassierten gestern Abend eine bittere Niederlage. Foto: bro
Das war nix: Trainer Claus Schromm und seine Hachinger kassierten gestern Abend eine bittere Niederlage. Foto: bro

Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching agierte gestern Abend bei der 0:2 (0:2)-Niederlage beim TSV Rain am Lech nicht effektiv genug. So wird es auch in der Regionalliga schwer.

Von Robert Gasser

Unterhaching - Im ersten Auswärtsspiel der Saison musste Hachings Trainer Claus Schromm auf seine beiden Routiniers in der Innenverteidigung verzichten. Jonas Hummels fehlte aufgrund muskulärer Probleme, Josef Welzmüller wegen seiner Roten Karte, die er sich beim Saisonauftakt (2:2 gegen den FC Ingolstadt II) eingehandelt hatte. Die Rainer gingen mit einer 0:4-Auftaktniederlage gegen den TSV Buchbach im Gepäck in die Hitzeschlacht.

Die erste gute Aktion erspielten sich die Gäste aus Unterhaching: Alexander Sieghart setzte mit einem Traumpass Markus Einsiedler in Szene. Der tauchte an der Strafraumlinie alleine vor dem starken Torhüter Michael Lutz auf, der sich freilich als Meister seine Fachs präsentierte und dem Hachinger den Ball vom Fuß fischte (4. Minute).

Besser machten es wenig später die Hausherren: Sebastian Habermeyer passte von der rechten Außenbahn quer nach innen in den Hachinger Strafraum, wo Marco Witasek sträflich alleingelassen wurde und den Ball aus fünf Meter Entfernung zum 1:0 über die Linie drückte (6.). Die Hachinger ließen sich freilich durch den frühen Rückstand nicht beeindrucken und kombinierten sich weiter munter nach vorne. Ab der 21. Minute spielten sie zudem in Überzahl, da Rains Matthias Kühling nach zwei Fouls früh die gelb-rote Karte sah.

SpVgg-Coach Schromm reagierte früh und brachte Orestis Kiomourtzoglu in der 35. Minute für Sebastian Wiesböck. Der Nachwuchsmann, der erst kürzlich einen Vertrag erhalten hatte, sollte für zusätzlichen Schwung nach vorne sorgen, was auch gelang. Nur eine Minute später hatten die Gastgeber Glück, dass einer ihrer Abwehrspieler den Ball von der Torlinie schlagen konnte.

In der Offensive blieben jedoch die Hausherren die zielstrebigere Mannschaft. Kurz vor dem Halbzeitpfiff steht Witasek dort, wo ein Mittelstürmer stehen muss. Er wird von Habermeyer mustergültig bedient und schließt eiskalt mit seinem zweiten Treffer ab - 2:0 (45.) für die effektiveren Rainer. In seinem ersten Regionalligaspiel von Anfang an gelang dem Stürmer damit gleich ein Doppelpack.

Nach Wiederanpfiff warfen die Hachinger alles nach vorn. Alex Piller setzte zu einem feinen Solo an und umkurvte fünf Gegenspieler, doch Rains Schuster spritzte im letzten Moment dazwischen (54.). Doch auch die Hausherren blieben gefährlich. Da Haching hinten aufmachen musste, boten sich einige Konterchancen.

Auch wenn die SpVgg Unterhaching in der zweiten Halbzeit alles nach vorne warf und drückend überlegen war, blieben nennenswerte Chancen Mangelware. Fazit: Haching war gestern gegen 70 Minuten in Unterzahl spielende Rainer einfach viel zu harmlos. So wird es auch in der Regionalliga schwer.

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