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Jubelt bald für den Kirchheimer SC: Neuzugang Manuel Bittlmayer (hier im Trikot der DJK Dolln stein).

Fußball

Kirchheim läuft ein Offensivspieler zu

  • vonGuido Verstegen
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Das Ganze war so nicht geplant, hilft der Mannschaft aber sehr: Fußball-Landesligist Kirchheimer SC verstärkt seine Offensive mit Manuel Bittlmayer. „Er ist uns quasi zugelaufen“, sagt Spielertrainer Steven Toy über den 28-Jährigen, der vom TSV Kareth-Lappersdorf kommt.

Kirchheim –  Acht Vereine in den letzten zehn Jahren: Seine zahlreichen Wechsel hatten die Verantwortlichen des Kirchheimer SC durchaus ins Grübeln gebracht, doch die Gründe dafür lagen auf der Hand. „Während des Studiums in Regensburg habe ich an verschiedenen Schulen mein Referendariat absolviert – daher die vielen Klubs“, erklärt Manuel Bittlmayer. Weil er im Sommer als Lehrer (Mathematik/Sport) verbeamtet wurde, am Gymnasium in Olching seine erste Stelle antrat und nach Aschheim zog, fragte er im September beim KSC an, ob er mittrainieren könne.

Zu diesem Zeitpunkt spielte er noch für den TSV Kareth-Lappersdorf in der Landesliga Mitte, kam dort auch noch zu seinen ersten drei Pflichtspiel-Einsätzen in der Corona-Saison 2019/2021. Sein berufsbedingter Abschied dort im Winter war da schon besprochen: „Ich wollte unbedingt weiter Landesliga spielen, und von Aschheim nach Kirchheim ist es ja nicht weit.“

Für KSC-Spielertrainer Steven Toy ist der unverhoffte Neuzugang ein absoluter „Glücksgriff“. Bittlmayer habe im Training einen sehr guten Eindruck hinterlassen, bringe viel Erfahrung und Qualität mit – auch das Feedback aus der Mannschaft sei sehr positiv gewesen. „Wir haben angefangen, daran zu arbeiten, dass er zu uns kommt, dann hat die Winterpause wegen des zweiten Lockdowns früher begonnen, und wir wollten ja auch Planungssicherheit.“

Die haben die Kirchheimer jetzt: Ab 1. Januar 2021 ist der gebürtige Dollnsteiner (Landkreis Eichstätt) für seinen neuen Klub spielberechtigt, und er freut sich auf die neue Herausforderung. „Das Gesamtpaket hat mich überzeugt, die Stimmung im Training ist gut, und es steht ein echtes Team auf dem Platz. Ich bin sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, sagt Bittlmayer.

„Mit seinen 28 Jahren passt er gut in unsere Altersstruktur, wir haben ja viele jüngere und auch einige ältere Spieler“, betont Toy, der nach gut verlaufener Knie-Operation (Kreuzbandriss) am Freitag aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Er schätzt Bittlmayer als mannschaftsdienlichen Spieler mit Zug zum Tor, kann ihn als Achter, Zehner, auf Außen oder auch im Angriff einsetzen. Nachdem Marc Koblizek aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, hat Toy nun eine willkommene Offensiv-Option.

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