Zwei Zugänge, eine Trainerin weniger: Lohhof peilt einen Platz unter den Top 3 an. Hinten v.l.: Clara Fischer, Nikola Ziegmann, Lilian Engemann, Carina Malescha, Maxima Wiesmüller, Mitte v.l.: Elena Kiesling, Mona Boyer, Sandra Baier, Stefanie John, Fabian Zeitler; vorne v.l: Laura Müller, Joana Hurley, Sabrina Himmel, Lena Müller, Tabea Schwarz.
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Zwei Zugänge, eine Trainerin weniger: Lohhof peilt einen Platz unter den Top 3 an. Hinten v.l.: Clara Fischer, Nikola Ziegmann, Lilian Engemann, Carina Malescha, Maxima Wiesmüller, Mitte v.l.: Elena Kiesling, Mona Boyer, Sandra Baier, Stefanie John, Fabian Zeitler; vorne v.l: Laura Müller, Joana Hurley, Sabrina Himmel, Lena Müller, Tabea Schwarz.

Zweitliga-Volleyballerinnen empfangen zum Auftakt Rote Raben Vilsbiburg

Lohhof freut sich auf Auftritte vor Publikum

  • VonSilke Andersson
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Seit zwei Wochen läuft die neue Spielzeit in der Zweiten Volleyball-Bundesliga der Frauen bereits wieder – und an diesem Samstag werden nun auch die Lohhofer Frauen ins Geschehen eingreifen. Zum Auftakt kommen die Roten Raben aus Vilsbiburg in die Sporthalle der FOS/BOS Unterschleißheim, Anpfiff ist um 19 Uhr.

Lohhof – Dass Zuschauer unter Einhaltung bestimmter Regeln (siehe unten) zugelassen sind, macht diesen Saisonstart nicht nur zur Rückkehr in den Ligabetrieb, sondern auch zu einer Rückkehr zu annähernd normalen Bedingungen: „Wir freuen uns riesig, wieder vor Publikum spielen zu können“, sagt Trainerin Elena Kiesling, die in dieser Spielzeit die alleinige Trainerverantwortung für die Mannschaft hat. Claudia Mürle, letzte Saison mit Kiesling noch ein Trainerinnentandem, kümmert sich wieder um den Nachwuchs und führt die U16/18-Spielerinnen in der Vierten Mannschaft an die höheren Teams heran.

Neuzugänge aus dem eigenen Nachwuchs, wie noch in der vergangenen Saison Lena Müller, Joana Hurler und Maxima Wiesmüller hat Lohhofs Erste in dieser Saison nicht zu vermelden. Dafür ist mit Sabrina Himmel eine 21-Jährige vom dreijährigen Auslandsaufenthalt in der Schweiz zurückgekehrt, die ihr Handwerkszeug auch beim SVL gelernt hat und zuletzt beim Schweizer Erstligisten VBC Andwil-Arnegg als Libera gespielt hat. Auf dieser Position wird sie Sandra Baier unterstützen, die wie der Rest der Vorjahresmannschaft wieder dabei ist.

Einzig hinter Mittelblockerin Nora Losert steht noch ein Fragezeichen, da die 26 Jahre alte Lehrerin nach Brannenburg an die österreichische Grenze versetzt worden ist. Als Backup wird sie aber bereitstehen, bis dahin kann der zweite Neuzugang Clara Fischer vom Ligakonkurrenten TV Altdorf die Lücke im Mittelblock gemeinsam mit Maxima Wiesmüller und Laura Müller schließen.

Seit Mitte August trainiert das Team nach einer Athletikvorbereitung im Sand nun wieder in der Halle, in bislang vier Trainingsspielen unter anderem gegen die Ligakonkurrenten Planegg und Dingolfing, wurde am Feinschliff gearbeitet. Diese Woche stand ein Vergleich mit dem österreichischen Erstligisten Innsbruck auf dem Programm. „Da waren wir ordentlich gefordert, das war schon über unserem Niveau“, sagt Kiesling, die gerne mehr solcher Spiele gehabt hätte. Doch von Vorbereitungsturnieren („zu viele Spiele, zu wenig Niveau“) hält die Trainerin schon aus Belastungsgründen wenig, „bis Weihnachten geht’s jetzt fast ununterbrochen durch.“

Doch auch so scheint ihr Team gut vorbereitet, wieder einen Platz unter den Top 3 in Angriff zu nehmen. Zumal der Auftaktgegner aus Vilsbiburg nach einigen Covid-Fällen im Team und Mannschaftsquarantäne sicher nicht besser dasteht und ebenfalls sein erstes Spiel bestreitet.

Selbst auf die schmerzlich vermissten, aber mittlerweile ungewohnten Zuschauer ist die Mannschaft vorbereitet: Als Teambuildingmaßnahme war Kiesling mit ihren Mädels bei den Open Air Konzerten auf dem Maximiliansplatz im Rahmen von „München tanzt wieder“. „Das waren fast absurd viele Menschen“, sagt die Trainerin, „man ist es einfach nicht mehr gewohnt.“ Aber in der BOS/FOS wird sich ihr Team sicher schnell – und gerne – wieder dran gewöhnen.

Regeln für Zuschauer

Nach fast einem Jahr Geisterspielen sind in der Zweiten Volleyball-Bundesliga wieder Zuschauer zugelassen. Wer am Samstagabend bei der Saisonpremiere daheim der SVL-Frauen live dabei sein will, der muss am Einlass seinen 3G-Nachweis vorlegen. Wer nicht geimpft oder genesen ist (ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden), braucht einen zertifizierten Schnelltest. Vor der Halle werden keine Schnelltests angeboten. Zudem müssen sich alle Zuschauer über die Luca App registrieren oder sich in Kontaktlisten eintragen. In der Halle ist Maske Pflicht. Außer zum Essen und Trinken am Platz, denn das Cateringteam des SVL darf auch endlich wieder aktiv werden und wird für Getränke und belegte Semmeln (abgepackt in Papiertüten) sorgen. (nö)

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