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Nach Champions League Hebel wieder umlegen

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Bundesliga statt europäische Bühne: Nach dem Champions-League-Spiel gegen die Stars von Bre Banca Lannutti Cuneo müssen die Hachinger – hier Branislav Skladany – auf nationalen Alltag und den TV Rottenburg einstellen. Foto: Robert Brouczek
Bundesliga statt europäische Bühne: Nach dem Champions-League-Spiel gegen die Stars von Bre Banca Lannutti Cuneo müssen die Hachinger – hier Branislav Skladany – auf nationalen Alltag und den TV Rottenburg einstellen. Foto: Robert Brouczek

Unterhaching - Nachdem das Star-Ensemble von Bre Banca Lannutti Cuneo den ganz großen Volleyball-Glanz in die Unterhachinger Sportarena gebracht hat, steht den Spielern von Generali Haching wieder Bundesliga-Alltag ins Haus.

Am Sonntag (16 Uhr) ist der TV Rottenburg zu Gast in der Sportarena am Utzweg.

„Rottenburg ist gefährlich, wir müssen von der Champions League wieder umschalten“, fordert Hachings Kapitän Max Günthör volle Konzentration auf den Normalbetrieb. Nicht nur der Gegner, auch die Atmosphäre in der Halle wird wohl von anderer Qualität sein als am Mittwoch beim spektakulären 1:3 gegen die Italiener. „Es werden weniger Leute da sein, das ist dann auch eine Motivationsfrage“, umreißt Libero Sebastian Prüsener das Problem, von dem er hofft, dass es sich nicht stellt. „Wir sollten das schon schaffen. Wir dürfen nur nicht abheben, weil wir Champions League spielen.“

Vielleicht hilft der Blick auf die Tabelle, um die Gäste aus Schwaben ernst zu nehmen. Mit 4:2 Punkten steht Rottenburg immerhin auf Rang vier, ein 3:2 beim VC Gotha und ein 3:0 gegen CV Mitteldeutschland stehen zu Buche, vor allem aber ein Satzgewinn bei der 1:3-Heimniederlage gegen den Titelfavoriten Berlin Recycling Volleys. Im Vorbeigehen sind die Schwaben mit den Ex-Hachingern Thomas Ranner und Markus Pielmeier sicher nicht zu schlagen. „Unser Saisonstart ist voll geglückt“, freut sich TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger, der in seinem neuen Team „viel Teamspirit und Leidenschaft“ ausgemacht hat.

Das zeigten aber auch die Hachinger gegen Cuneo. Und Nachlässigkeiten würde Mihai Paduretu nicht entschuldigen: „Die zwei Punkte brauchen wir. Die Bundesliga ist genauso wichtig wie die Champions League, vielleicht noch wichtiger.“ Deshalb warnt er eindringlich: „Rottenburg kann locker auftreten, die haben nichts zu verlieren. Wir haben in der vergangenen Saison öfter erlebt, wie gefährlich das einen Gegner machen kann.“

Die Rottenburger ihrerseits setzen ein wenig auf Hachinger Müdigkeit nach dem großen Champions-League-Abend, denn, so ihr Manager Jörg Papenheim: „Nur wenn wir einen Sahnetag erwischen und Generali nicht 100 Prozent spielt, haben wir eine Chance.“

Umberto Savignano

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