Für den ersten Punkt gegen Dachau sorgt Andrea Sieveke.

Nach 7:2 gegen Dachau: TCG-Chef Leo Benz rechnet mit keinerlei Niederlagen mehr

Großhesselohe - Das Heimspieldebüt der Damenmannschaft des TC Großhesselohe ist gut gelungen. Anfangs sah es beim 7:2-Sieg gegen die TF Dachau aber sehr eng aus.

Mit Brisanz ging es am Sonntag auf der Anlage des TC Großhesselohe zu. Nicht nur das verlorene Champions-League-Finale des FC Bayern München war der Grund für einige emotionale Diskussionen auf der Terrasse des Vereins, sondern auch die spannende Regionalliga-Partie des TC Großhesselohe gegen die TF Dachau sorgte bei den Zuschauern auf der Terrasse ebenfalls für Gesprächsstoff. „Unsere Damen spielen ja auch sehr gut“, stellte Leo Benz, Vorsitzender des Vereins, klar.

Ihre Stärke stellten die TCG-Damen beim 7:2 gegen die Dachauerinnen unter Beweis. In der ersten Runde sah es zunächst allerdings alles andere als gut aus. Sowohl Caroline Schneider (Nummer 2), Andrea Sieveke (4) und Anne Dickhardt (6) verloren jeweils ihren ersten Satz. Die 25-jährige Dickhardt musste bei den heißen Temperaturen im zweiten Satz beim Stand von 1:3 wegen Kreislaufproblemen sogar aufgeben. Nachdem Schneider den zweiten Satz klar mit 0:6 verlor, drehte Sieveke noch einmal auf. Die 24-Jährige bog die Partie noch um und sorgte für den ersten Punkt. „Sie war sehr kampfstark“, freute sich Benz über die Leistung von Sieveke, die mit dem Erfolg ihre Einzelbilanz (3:0) weiterhin makellos hielt.

In der zweiten Runde der Einzel war dann Ana Jovanovic dran. Die serbische Fed-Cup-Spielerin hatte im Duell gegen die Slowenin Tina Pisnik nur im ersten Satz leichte Probleme (7:6). Im zweiten Durchgang fegte die 27-Jährige die ehemalige Top-40 Spielerin der Welt dann mit 6:1 vom Platz. Nachdem auch Anna Geißler (6:4, 6:2) und die für Nina-Isabella Scholten eingesetzte Carolin Walter gewann (6:1, 6:2), stand es 4:2 nach den Einzeln. „Das hat mich überrascht“, sagte Benz, der nicht mit einer Führung nach den Einzeln gerechnet hatte.

Auch wenn die Großhesseloherinnen Glück hatten, dass die Gegnerinnen nicht mit der verhinderten Gabriela Petraschek sowie der verletzten Ex-TCG-Spielerin Katharina Killi angereist waren, zeigten die TCG-Damen starke Leistungen. Nach drei Siegen in den drei Doppeln war die Auftaktniederlage vor einer Woche beim TC Rot-Blau Regensburg wieder vergessen. „Die Mannschaft ist jetzt gut in Schuss und hat Tritt gefasst“, so Benz.

Das Team rangiert in der Tabelle hinter den bisher ungeschlagenen Regensburgern sowie dem TC Schwaben Augsburg und TB Erlangen (jeweils 4:2 Punkte) punktgleich an vierter Stelle. Für die kommenden Spiele sieht sich Benz gut aufgestellt. „Ich denke, dass wir nicht mehr verlieren werden.“ Am Samstag, 26. Mai, müssen die Großhesseloherinnen beim sieglosen Tabellenletzten TC Weiß-Blau Würzburg antreten.

Robert M. Frank

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