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Außer Reichweite: Ein teures Hangelgestänge wird sich der neue Klub um Uwe Kauntz fürs Erste nicht leisten können.

Extremsport

Extremsportler planen Trainingsgelände in Heimstetten

Heimstetten - Wie groß die Szene der Extrem-Hindernisläufer in Deutschland ist, lässt sich nur schwer einschätzen. Schließlich gibt es weder einen Dachverband noch Klubs; die vorherrschende Form der Organisation sind lose Trainingsgruppen, die sich oft auf Trimm-dich-Pfaden oder Spielplätzen treffen. Ausgerechnet in Kirchheim – dem Heimatort von Uwe Kauntz – wird nun einer der ersten Vereine in Deutschland entstehen, der OCR Munich.

Eine Gründungsversammlung habe bereits stattgefunden, erzählt der 40-Jährige, aktuell liegen die Unterlagen beim Notar.

Mittels des neuen Klubs will Uwe Kauntz zum einen die Extrem-Hindernisläufer im Raum München besser vernetzen. Zum anderen ist die Vereinsgründung die Voraussetzung dafür, eines seiner großen Ziele zu erreichen: die Errichtung eines eigenen Trainingsgeländes. Hierfür habe er 18 Gemeinden im Umkreis angeschrieben, erzählt Kauntz. Und ausgerechnet vom Bürgermeister seines Heimatorts Kirchheim kam die einzige positive Antwort. Der teilte ihm mit, dass die Gemeinde den Hindernisläufern den früheren Mountainbike-Parcours am Heimstettner Moosweg günstig verpachten würde – sofern sie einen Verein gründen.

Sobald es diesen offiziell gibt, wollen sich Uwe Kauntz und seine Mitstreiter an die Arbeit machen. „Wir werden das Trainingsgelände peu à peu entwickeln. Das fängt an mit einer einfachen Kletterwand, die wir selbst bauen und vom TÜV abnehmen lassen“, plant der Kirchheimer. „Im Endausbau kostet so ein Trainingsgelände aber sicher 40 000 Euro, deshalb sind wir auf Sponsoren angewiesen.“ 

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