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Spitzensport im Doppelpack

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Von: Umberto Savignano

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Die zweite Mannschaft des TSV Unterhaching (im Angriff Ramon Burgos) bestreitet am Sonntag um 15 Uhr das Vorspiel. Um 18 Uhr sind dann die Alpenvolleys dran. © Robert Brouczek

Jede Menge Spitzen-Volleyball ist am Sonntag in der Bayernwerk Sportarena geboten: Um 15 Uhr empfängt der TSV Unterhaching II die TGM Mainz-Gonsenheim zu einem wichtigen Zweitligaspiel, um 18 Uhr präsentiert sich Bundesligist Hypo Tirol Alpenvolleys Haching gegen das Schlusslicht Bergische Volleys aus Solingen.

Unterhaching – Während für die Alpenvolleys alle Zeichen auf Sieg stehen (siehe nebenstehenden Kasten), erwartet die Fans zwischen dem TSV Unterhaching II und Mainz ein spannendes Duell. Denn die Kontrahenten stehen am Scheideweg. Haching ist Achter, wäre bei einem Sieg weiter eng an den drei davor klassierten Mannschaften aus Hammelburg, Freiburg und Fellbach dran, könnte vielleicht auch einen Platz gutmachen. Bei einer Niederlage müsste man hingegen aufpassen, nicht wieder in die Nähe der Abstiegszone zu geraten.

Gleiches gilt für die einen Platz und einen Punkt hinter dem TSV liegenden Mainzer, bei denen zuletzt einiges durcheinandergeraten ist: So hat Trainerin Aline Reinhardt aufgrund ihrer fortgeschrittenen Schwangerschaft mit Jahresbeginn aufgehört. Zwei Spiele lang coachten sich die Aktiven selbst, seit gut einer Woche hat nun Achim Ziegele, Trainer der Mainzer Regionalliga-Damen die Verantwortung übernommen, doch der sieht seine Priorität weiter beim Frauen-Team.

„Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft, die schon lange zusammenspielt“, schätzt Hachings Co-Trainer Adis Katanovic die Gäste eigentlich stärker ein, als es ihr Tabellenstand aussagt. Immerhin hat das Team vom Rhein seine jüngst noch erheblichen Personalprobleme hinter sich gelassen, dürfte am Sonntag in Bestformation auflaufen. Aber auch die Hachinger spielen in Vollbesetzung. Und dies sei unbedingt nötig, um den Anschluss ans vordere Mittelfeld zu halten, betont Katanovic: „Gegen uns sind die Gegner immer komplett und besonders motiviert. Es wäre aber wichtig, gegen Mainz maximal abzuschließen.“

Zusatzmotivation verspricht sich der 40-Jährige von der Atmosphäre bei der Doppelveranstaltung: „Ich hoffe auf viele Zuschauer. Und wir haben diesmal einen echten Volleyball-Court. Wir freuen uns darauf.“

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