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Auch in der Halle auf Erfolgskurs: Jakob Schnaitter vom TC Ismaning.

Tennis: Ismaninger Höhenflüge in Biberach

  • vonNico Bauer
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Jakob Schnaitter und Michael Weindl bestätigen die zuletzt gezeigten Leistungen.

Ismaning – Vor ein paar Wochen hatten Michael Weindl und Jakob Schnaitter beim Ismaninger Profiturnier Wolffkran Open ein Riesenerlebnis, als sie im Doppel überraschend siegten und ihre ersten Doppel-Weltranglistenpunkte einkassierten. Diese Woche spielte jeder für sich und es fehlte nicht viel zum Ismaninger Traum-Viertelfinale. Jakob Schnaitter erreichte die Runde der letzten Acht, während Weindl ein Sieg fehlte für das Vereinsduell. Jakob Schnaitter spielte ein überzeugendes Turnier mit drei glatten Zweisatzsiegen. Zum Auftakt bezwang er Lucas Hellfritsch vom Suchsdorfer Sportverein 6:4, 7:5. Eine Überraschung war dann das 6:3, 7:6 gegen den an Position acht gesetzten Rene Schulte vom TC Siegen.

Der Ismaninger wurde endgültig zum Favoritenschreck, als er dann auch noch die Nummer Zwölf der Setzliste eliminierte. 7:6, 7:5 endete das Achtelfinale gegen Christoph Negritu vom TEC Waldau. Und dann wäre das Match gegen Michael Weindl möglich gewesen, aber stattdessen wartet mit Benjamin Hassan (TK Kurhaus Aachen) die Nummer vier der Setzliste. Turnier-Mitfavorit Hassan setzte sich gegen Weindl mit 6:3, 6:4 durch. Hassan warf gestern auch Schnaitter mit einem 6:3, 4:6 und 6:3 aus dem Turnier. Weindl gewann zuvor zwei Matches und eliminierte auch einen Gesetzten. In der zweiten Runde gewann er 7:6, 6:3 gegen Milan Welte (Wiesbadener THC), der die Nummer 14 der Setzliste ist. In der ersten Runde hatte sich Weindl mit 6:2, 6:2 ganz mühelos gegen Julian Onken vom Uhlenhorster Hockey-Club durchgesetzt.

Recht früh endete das Turnier für den ehemaligen Aschheimer Max Rehberg, der kürzlich seine ersten Weltranglistenpunkte sammelte und Anfang des neuen Jahres bei der Juniorenkonkurrenz der Australian Open spielen möchte. Mit 6:2, 6:4 gewann er gegen Liam Gavrielides (BASF TC Ludwigshafen), aber dann war in Runde zwei Endstation. Rehberg verlor das Match gegen den Dortmunder Jordi Walder mit 6:7, 4:6. Auch der an Sechs gesetzte Ex-Ismaninger Hannes Wagner musste früh nach Hause fahren. Nach einem Freilos in der ersten Runde verlor er überraschend 1:6, 4:6 gegen den Oldenburger Stefan Seifert. In der Damenkonkurrenz der deutschen Meisterschaften war die hochtalentierte Aschheimerin Laura Putz mit von der Partie. Sie gewann ihr erstes Match im Eiltempo 6:2, 6:0 gegen Maja Jekauc von Post Südstadt Karlsruhe. Dann wartete aber die an Zwölf Gesetzte Katharina Hering (Marienburger SC), die am Ende eine Nummer zu groß war. Laura Putz war einen Satz voll auf Augenhöhe und verlor am Ende 6:7 und 0:6. nb

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