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Benedikt Sagstetter vom TSV Haching München: „Wir sollten endlich mal einen Sieg holen“

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Von: Umberto Savignano

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Hoch talentiertes Brüderpaar beim TSV Haching München: Jonas (l.) und Benedikt Sagstetter.
Hoch talentiertes Brüderpaar beim TSV Haching München: Jonas (l.) und Benedikt Sagstetter. © Robert Brouczek

Unterhaching – Beim 0:3 des TSV Haching München gegen den VfB Friedrichshafen wurde Benedikt Sagstetter als wertvollster Akteur der unterlegenen Gastgeber mit der silbernen MVP-Medaille belohnt. Es war bereits das zweite Mal in dieser Saison nach dem 0:3 in Berlin, dass der Zuspieler des Volleyball-Bundesligisten diese Auszeichnung erhielt. Im Gespräch mit unserer Zeitung äußert sich der 20-Jährige zum Wert der persönlichen Würdigung, zum Duell mit dem Rekordmeister vom Bodensee, zur Donnerstag (19 Uhr, Bayernwerk Sportarena) anstehenden Aufgabe gegen die Netzhoppers KW Bestensee und zur Entwicklung des jungen Hachinger Teams.

Was bedeutet Ihnen die MVP-Medaille nach so einer Niederlage wie gegen Friedrichshafen eigentlich?

Die MVP-Medaille ist mir völlig egal. Das hat ja nichts mit dem Spielverlauf zu tun. Man spielt ja nicht alleine.

Der VfB Friedrichshafen kam als Tabellenvorletzter nach Unterhaching, hatte in vier Spielen zuvor dreimal verloren. Hatten Sie sich aufgrund des Fehlstarts der Häfler mehr ausgerechnet, beispielsweise zumindest einen Satzgewinn?

Der schwache Saisonstart von Friedrichshafen hat auf alle Fälle Hoffnungen gemacht. Aber in dieser Situation mussten die Friedrichshafener natürlich auch was machen, sie haben in Bestbesetzung gespielt, dadurch wurde es für uns eher noch schwieriger.

Wie beurteilen Sie das Spiel?

Wir haben es im ersten Satz gut gemacht, aber dann ist die Annahme eingebrochen und dann hast du keine Mitte mehr. Und so hast du gegen Friedrichshafen keine Chance.

Die Friedrichshafener haben am Schluss völlig befreit gewirkt, als sei der Druck von ihnen abgefallen.

Sie haben auf alle Fälle sehr gut gespielt. Das Spiel haben nicht nur wir verloren, sondern sie waren einfach sehr stark. Vor allem im dritten Satz.

Wie im Vorjahr musste sich Ihr Team bislang gegen die etablierten Mannschaften immer geschlagen geben. Sehen Sie trotzdem die erhoffte positive Entwicklung?

Der Unterschied zur vorigen Saison ist auf jeden Fall zu merken. Wir haben gute, junge ehrgeizige Spieler dazubekommen, die hart arbeiten. Jetzt wollen wir auch mal endlich einen Sieg holen.

Dazu gibt es jetzt zwei Gelegenheiten in drei Tagen: Im heutigen Bundesliga-Heimspiel gegen die Netzhoppers KW-Bestensee und am Samstag im Pokal-Achtelfinale bei Zweitligist TuS Kriftel. Wie stehen die Chancen?

Natürlich wollen wir auch gegen KW ein gutes Spiel machen. Unser Ziel ist es ja, überhaupt mal zu gewinnen. Im Pokal sind wir nominell die höher einzustufende Mannschaft, da sollten wir es möglichst schaffen.

(Das Gespräch führte Umberto Savignano.)

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