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Durch kontinuierlich starke Leistungen hat es Jette Lenz nun in den deutschen Nationalkader geschafft.

Jette Lenz schwimmt in den Nationalkader

Jette Lenz zählt seit einigen Jahren beim TSV Hohenbrunn-Riemerling zu den größten Nachwuchstalenten. Jetzt ist die 15-jährige Schwimmerin aufgrund ihrer guten Leistungen in den Nationalkader des Deutschen Schweimmverbandes berufen worden.

Hohenbrunn Damit ist sie bei den Riemerlinger Haien neben Gregor Bechold derzeit die zweite Bundeskaderathletin. Die Nominierung freut nicht nur Jette Lenz, auch ihr Trainer Pierre Martin ist mit den Erfolgen seiner Schwimmerin sehr zufrieden: „Ich trainiere Jette, seit sie neun Jahre alt ist. Von Jahr zu Jahr hat sie riesige Fortschritte gemacht und gelernt, was es heißt zu Trainieren. Umso mehr freuen wir uns, dass dieser Fleiß belohnt wird.“

Jette Lenz, die seit der Saison 2017/2018 bereits Mitglied des Bayernkaders ist, verpasste im Jahr 2019 den Nationalkaderstatus knapp, da sie bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften auf 100 Meter Kraul Dritte wurde und nur die ersten beiden Schwimmerinnen in den Kader aufgenommen werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie fanden im vergangenen Jahr so gut wie keine Wettkämpfe statt, auch die nationalen Titelkämpfe fielen aus. Daher änderte der Deutsche Schwimmverband (DSV) die Richtlinien für eine Kadernominierung. Die Kraulspezialistin schwamm vergangenen Oktober bei einem Testwettkampf die Pflichtzeit, die vom DSV für die Aufnahme in den Nationalkader gefordert war. Anfang Februar 2021 ist die 15-Jährige dann in den Kader berufen worden.

Die Schwimmerin selbst ist sehr glücklich über die Nominierunge: „Ich habe mich sehr gefreut, dass ich in den Kader aufgenommen wurde, weil es vor allem eine Bestätigung für mich war, dass sich all die Mühe und das harte Training gelohnt hat. Es zeigt mir auch, dass es sich ausgezahlt hat, auch in der Zeit wo wir nicht schwimmen konnten und viel selber trainieren mussten, motiviert zu bleiben.“ Die Schülerin aus Oberhaching fügte hinzu: „Es war ein sehr schweres Jahr, vor allem weil wir auch nicht viele Wettkämpfe hatten. Mit der Nominierung konnte ich dann dieses Jahr trotzdem noch etwas erreichen.“

Vor allem in der Corona-Zeit ist es für die Schwimmerinnen und Schwimmer ein Vorteil im Kader zu sein, da sie dann auch im Lockdown das Privileg haben, im Wasser trainieren zu können. Normalerweise sind für die KaderathletInnen einige Lehrgänge geplant. Pierre Martin, Trainer der Riemerlinger Haie, erklärte: „Auch für diese Saison sind noch Lehrgänge organisiert. Ende April sollen alle NationalkaderschwimmerInnen aus Süddeutschland für ein paar Tage in München trainieren, im Juni ist dann ein Lehrgang für alle KaderschwimmerInnen aus Deutschland in Heidelberg geplant. Doch ob diese corona-bedingt wirklich stattfinden können, ist fraglich.“

Jette Lenz hofft jedenfalls, dass diese stattfinden: „Ich freue mich auf die Lehrgänge, weil ich glaube, dass die richtig cool sind, auch um Erfahrungen gemeinsam mit den Schwimmerinnen und Schwimmern aus anderen Vereinen zu sammeln. Denn man trainiert dann mit den richtig Guten zusammen und darauf bin ich schon sehr gespannt.“

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